Produktioner/Produktionerin - Medien
Über den Beruf
Produktioner und Produktionerinnen planen und steuern die Herstellung von Werbemitteln wie Broschüren, Plakaten oder Verpackungen. Sie kalkulieren Kosten, vergleichen Angebote und koordinieren Druckereien, Weiterverarbeiter sowie Logistikdienste. Mit Layout-, Bildbearbeitungs- und Digital-Asset-Management-Software bereiten sie Daten für Print und Online auf und optimieren Farben, Formate und Auflösung für jedes Ausgabeverfahren. Sie betreuen Bestandskunden, gewinnen neue Auftraggeber und entwickeln auf Wunsch cross-mediale Kampagnen inklusive Social-Media-Ads. Zur Qualitätssicherung legen sie Prüfprozesse fest, kontrollieren Zwischenergebnisse und dokumentieren alle Abläufe digital. Ausschreibungen, Terminpläne und Budgets behalten sie dabei stets im Blick. Moderne, KI-gestützte Tools helfen, Texte und Bilder automatisch zu prüfen und Zielgruppen passgenau anzusprechen. Am Ende wird das fertige Werbemittel termingerecht versendet.
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Häufige Fragen
Was verdient man als Produktioner/in?
Produktioner/innen verdienen typischerweise 3.378 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Branche und Region kann das Einkommen zwischen etwa 2.688 € und 4.281 € liegen. Mit wachsender Projektverantwortung oder in großen Agenturen sind noch höhere Gehälter möglich.
Wie sind die Berufsaussichten als Produktioner/in?
Die Berufsaussichten als Produktioner/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Der Fachkräftemangel ist gering, offene Stellen werden daher meist schnell besetzt – die Konkurrenz unter Bewerber/innen ist höher. Zudem fallen weniger Altersabgänge an als in vielen anderen Berufen, sodass weniger zusätzliche Stellen nachrücken.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Produktioner/in?
Du nutzt dabei Desktop-Publishing-Programme, digitale Bildbearbeitung und Autorensysteme, um Werbemittel zu konzipieren. Regelmäßiger Kundenkontakt gehört ebenfalls zum Alltag, etwa bei Akquise oder Verhandlungen.
Womit arbeitet man als Produktioner/in?
Produktioner/innen arbeiten auf leistungsstarken PCs mit spezieller Layout-Software, Laserdruckern und hochauflösenden Monitoren. Ergänzend kommen Direct-Mailing-, Display- und Verpackungskonzepte sowie klassische Büroausstattung wie Internet, Telefon und Besprechungsunterlagen zum Einsatz.
Kann man sich als Produktioner/in selbständig machen?
Eine Selbständigkeit ist als Produktioner/in möglich, etwa mit einem eigenen Betrieb für Werbegestaltung und Druckvorstufe. Als Inhaber/in betreust du Kund/innen von der Idee bis zum fertigen Produkt und koordinierst externe Dienstleister.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Produktioner/in?
Mit Seminaren in Mediengestaltung, Multimedia-Produktion oder Webdesign vertiefst du dein technisches Know-how. Kurse zu Werbung, Verkaufsförderung, Marketing oder Qualitätsmanagement helfen dir, Kundenprojekte strategisch zu planen. Desktop-Publishing- und Druckvorstufen-Schulungen halten dich außerdem bei Software und Produktionstechnik auf dem neuesten Stand.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Produktioner/in?
Karriereschritte sind vor allem über Aufstiegsweiterbildungen möglich. Beliebt sind die Abschlüsse Fachwirt/in Medien bzw. Medienfachwirt/in oder Industriemeister/in Printmedien (jeweils Bachelor Professional), mit denen du Teams leitest und Budgets verantwortest. Ein Bachelor- oder Masterstudium in Medienproduktion, Druck- und Medientechnik, Multimediatechnik oder Mediendesign qualifiziert dich zudem für Projekt- oder Beratungsaufgaben auf Führungsebene.
