Mediengestalter/Mediengestalterin Digital und Print Fachrichtung Printmedien
Auch bekannt als: Mediamatiker/in · Polygraf/in ·
Über den Beruf
Mediengestalter/innen Digital und Print der Fachrichtung Printmedien entwickeln Flyer, Kataloge oder Magazine vom ersten Entwurf bis zur fertigen Druckdatei. Sie sprechen mit Kunden, klären Zielgruppe, Format und Budget und sammeln Bilder, Grafiken und Texte. Am Rechner gestalten sie Layouts, wählen Typografie und Farbsysteme und erstellen Prototypen, die sie zur Abstimmung präsentieren. Stimmen die Entwürfe, prüfen sie die Produktionsdaten, konvertieren sie in passende Formate und legen das Druckverfahren fest. Während der Auflage kontrollieren sie Farbverbindlichkeit und Passer, greifen bei Abweichungen ein und dokumentieren die Qualität. Bei größeren Projekten kalkulieren sie Kosten, planen Zeitabläufe und koordinieren Dienstleister. Ihr Ergebnis sind präzise gestaltete Druckerzeugnisse, die technisch sauber produziert und optisch auf die gewünschte Wirkung abgestimmt sind.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen1
- Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Ausbildungsplätze
Aktuelle Ausbildungsplätze
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Mediengestalter/in Digital und Print?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.268 € brutto im Monat. Mit Erfahrung kannst du zwischen 2.679 € und 3.997 € verdienen.
Wie lange dauert die Ausbildung als Mediengestalter/in Digital und Print?
Die Ausbildung dauert 3 Jahre. In dieser Zeit erwirbst du Schritt für Schritt sowohl gestalterisches Know-how als auch technisches Produktionswissen.
Welche Schulfächer sind wichtig für Mediengestalter/innen Digital und Print?
Mathematik, Kunst, Deutsch und Englisch helfen dir besonders weiter. Mathe unterstützt dich bei technischen Berechnungen, Kunst bei der Beurteilung von Layout und Farben, Deutsch und Englisch bei Präsentationen sowie beim Nutzen internationaler Quellen.
Ist der Beruf als Mediengestalter/in Digital und Print körperlich anstrengend?
Körperlich ist der Beruf eher leicht, entscheidend sind jedoch ein sicheres Farbsehvermögen und gutes räumliches Sehen. Schwere körperliche Arbeit ist selten, wichtiger ist dein feines Auge für Details.
Wie sind die Berufsaussichten als Mediengestalter/in Digital und Print?
Die Berufsaussichten sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040, sodass zusätzliche Stellen entstehen. Der Fachkräftemangel ist gering – offene Jobs werden meist schnell besetzt. Zudem werden weniger Altersabgänge erwartet als in vielen anderen Berufen.
Welche digitalen Skills braucht man als Mediengestalter/in Digital und Print?
Gefragt ist der Umgang mit digitalen Tools entlang der ganzen Produktionskette – von Bild- und Videogeneratoren über Digital-Asset-Management-Systeme bis zu autonomen Druckmaschinen. Du solltest außerdem Apps zur Anlagenüberwachung, Color Reader, digitale Tafeln oder Augmented-Reality-Anwendungen sicher einsetzen können.
Kann man sich als Mediengestalter/in Digital und Print selbständig machen?
Ja, du kannst dich beispielsweise mit einem Betrieb der Druckvorstufe oder einem eigenen Mediendesign-Studio selbständig machen. Fachliche und organisatorische Unterstützung bieten Branchenverbände wie der Bundesverband Druck und Medien (bvdm).
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Mediengestalter/innen Digital und Print?
Du kannst dich fachlich in Bereichen wie digitale Bildbearbeitung, Desktop-Publishing, Drucktechnik, Webdesign oder Werbetext spezialisieren. Solche Kurse vertiefen dein Know-how in Farblehre, Multimedia-Produktion oder Druckvorstufe und dauern je nach Umfang von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten. So qualifizierst du dich für anspruchsvollere Projekte oder neue Aufgabenfelder.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Mediengestalter/in Digital und Print?
Aufstiegschancen bieten Fortbildungen wie Industriemeister/in Printmedien, Fachwirt/in Medien, Techniker/in Druck- und Medientechnik oder Gestalter/in Werbe- und Mediengestaltung.
