Mediengestalter/Mediengestalterin Digital und Print Fachrichtung Digitalmedien
Auch bekannt als: Interactive Media Designer · Mediamatiker/in ·
Über den Beruf
Mediengestalter/innen Digital und Print – Fachrichtung Digitalmedien entwerfen und realisieren digitale Kommunikationsmittel. Zunächst analysieren sie Kundenwünsche, klären Zielgruppe und technische Anforderungen und entwickeln daraus Gestaltungskonzepte. Sie wählen Bilder, Grafiken, Farben und Schriften aus, bearbeiten das Material und erstellen erste Layouts für Websites, Apps oder Social-Media-Banner. Mithilfe von Skript- oder Programmiersprachen setzen sie Navigation und Interaktivität um, bauen funktionale Prototypen und prüfen deren Usability. Barrierefreiheit und rechtliche Vorgaben behalten sie dabei genauso im Blick wie die Ausgabe auf verschiedene Geräteauflösungen. Für multimediale Projekte planen sie Video- und Tonaufnahmen, erzeugen Effekte, Animationen oder 3-D-Objekte und fügen alle Elemente zu einem stimmigen Gesamtprodukt zusammen. Nach abschließender Qualitätskontrolle exportieren sie die Daten in passenden Formaten, dokumentieren den Prozess und übergeben das fertige Medienprodukt an den Auftraggeber.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen1
- Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Ausbildungsplätze
Aktuelle Ausbildungsplätze
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Mediengestalter/in Digital und Print?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.268 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 2.679 € und 3.997 €. In großen Agenturen oder bei spezialisierten Digitaldienstleistern kann die Spanne eher am oberen Ende liegen, während kleine Betriebe oft näher an der Untergrenze zahlen.
Wie viel verdient man in der Ausbildung als Mediengestalter/in Digital und Print?
Im ersten Jahr verdienst du 1.156 €, im zweiten 1.227 € und im dritten 1.305 € brutto pro Monat. Über alle Lehrjahre hinweg liegt die durchschnittliche Ausbildungsvergütung bei rund 1.235 €.
Wie lange dauert die Ausbildung als Mediengestalter/in Digital und Print?
Die duale Ausbildung dauert regulär 3 Jahre. Bei überdurchschnittlichen Leistungen kannst du sie in Absprache mit Betrieb und Berufsschule um ein halbes Jahr verkürzen.
Welche Schulfächer sind wichtig für Mediengestalter/innen Digital und Print?
Mathematik, Kunst, Deutsch und Englisch sind besonders hilfreich. Mathe brauchst du für technische Berechnungen, Kunst für Gestaltungsideen, Deutsch für Präsentationen und Englisch, um internationale Software-Tutorials oder Fachquellen zu verstehen.
Wie sind die Berufsaussichten als Mediengestalter/in Digital und Print?
Die Berufsaussichten als Mediengestalter/in Digital und Print sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Der Fachkräftemangel ist gering – offene Stellen werden meist schnell besetzt, daher ist die Konkurrenz unter Bewerber/innen höher. Außerdem gibt es weniger Altersabgänge als in vielen anderen Berufen, wodurch seltener Stellen nachrücken.
Welche digitalen Skills braucht man als Mediengestalter/in Digital und Print?
Gefragt sind sichere Fähigkeiten im Umgang mit Content-Management-Systemen sowie Tools für Content Automation und Digital-Asset-Management. Zusatzpunkte sammelst du mit Know-how in Augmented-Reality-Visualisierung, generativen Bild- oder Videogeneratoren und der Gestaltung von Consent-Management-Plattformen. Wer Datenjournalismus-Projekte mit interaktiven Grafiken unterstützen kann, ist ebenfalls im Vorteil.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Mediengestalter/in Digital und Print?
Der Job spielt sich überwiegend am Bildschirm ab, oft in Büroräumen oder im Homeoffice. Team-Meetings, Kundenpräsentationen und Abstimmungen mit Entwickler/innen gehören regelmäßig dazu, sodass du zwischen konzentrierter Einzelarbeit und Gruppenarbeit wechselst.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Mediengestalter/in Digital und Print?
Kurzlehrgänge in Web- und App-Entwicklung, Multimedia-Produktion, Computergrafik oder Werbetext vertiefen dein Fachwissen und halten dich technisch auf dem neuesten Stand. Solche Kurse dauern von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten und lassen sich meist berufsbegleitend absolvieren.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Mediengestalter/in Digital und Print?
Für Führungsaufgaben kommen Aufstiegsweiterbildungen wie Medienfachwirt/in, Gestalter/in für Werbe- und Mediengestaltung oder Industriemeister/in Printmedien infrage. Wer sich stärker technisch orientieren möchte, kann den Abschluss als Techniker/in für Druck- und Medientechnik oder als Technische/r Fachwirt/in anpeilen.
