Mergers-and-Acquisitions-Specialist
Über den Beruf
Mergers-and-Acquisitions-Specialists identifizieren Firmen, die als Kauf- oder Beteiligungsziel infrage kommen, analysieren Bilanzen, Marktposition und Risiken und steuern den gesamten Transaktionsprozess. Sie führen Due-Diligence-Prüfungen durch, erstellen Finanzmodelle und präsentieren ihre Ergebnisse dem Management oder Investor/innen. Anschließend entwerfen und verhandeln sie Kauf- und Beteiligungsverträge, begleiten Management-Buy-outs, Buy-ins, Spin-offs sowie Nachfolgeregelungen und betreuen Privatisierungen. Nach Vertragsabschluss planen sie die Post-Merger-Integration, koordinieren Workshops, überwachen Budgets und überprüfen, ob vereinbarte Synergien realisiert werden. Zudem beraten sie zu Strategie, Organisation und Finanzierung und greifen dabei auf Kenntnisse in Bilanzanalyse, Vertragsrecht und Investmentbanking zurück. Erzielte Synergien und ein wachsender Unternehmenswert messen ihren Erfolg.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Für den Beruf wird oft ein Studium im Bereich Wirtschaft oder Rechtswissenschaften vorausgesetzt.
Zugangswege
Stellenangebote
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Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Mergers-and-Acquisitions-Specialist?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 6.727 € brutto im Monat. Die unteren 25 % dieser Berufsgruppe starten bei rund 5.109 €, mit wachsender Verantwortung und erfolgsabhängigen Boni sind deutlich höhere Einkommen möglich.
Wie sind die Berufsaussichten als Mergers-and-Acquisitions-Specialist?
Die Berufsaussichten als Mergers-and-Acquisitions-Specialist sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040, was zusätzliche Stellen entstehen lässt. Gleichzeitig gibt es weniger Altersabgänge als in vielen anderen Berufen, sodass erfahrene Fachkräfte länger im Markt bleiben.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Mergers-and-Acquisitions-Specialist?
Der Berufsalltag spielt sich vor allem in Büro- und Besprechungsräumen oder im Homeoffice ab, kombiniert mit Kundenkontakt. Du solltest unregelmäßige Arbeitszeiten und häufige Dienstreisen – teils ins Ausland – einplanen, weil Verhandlungen oft in anderen Zeitzonen stattfinden. Längere Phasen intensiver Bildschirmarbeit gehören ebenfalls dazu.
Womit arbeitet man als Mergers-and-Acquisitions-Specialist?
Zum Basisequipment zählen PC, Telefon, Internetzugang und Videokonferenztools. Daneben nutzt du Markt- und Absatzanalysen, Statistiken, Finanzmodelle sowie Jahresabschlüsse, um Unternehmen zu bewerten und Transaktionen zu strukturieren.
Kann man sich als Mergers-and-Acquisitions-Specialist selbständig machen?
Ja, eine Selbständigkeit ist möglich, etwa in der freiberuflichen Unternehmensberatung für M&A-Transaktionen. Dafür brauchst du neben Fachwissen besonders ein belastbares Netzwerk, um Mandate selbst zu akquirieren.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Mergers-and-Acquisitions-Specialist?
Fachspezifische Lehrgänge in Controlling, Finanz- und Rechnungswesen oder Wirtschaftsprüfung vertiefen dein Zahlenverständnis. Ergänzend bringen Kurse in Wirtschaftsrecht, Unternehmensplanung oder Prozessmanagement neues Know-how für komplexe Transaktionen.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Mergers-and-Acquisitions-Specialist?
Aufstiegsmöglichkeiten eröffnen spezialisierte Masterprogramme oder eine Promotion, etwa in Betriebswirtschaftslehre, Business Administration oder Rechtswissenschaft. Mit zunehmender Erfahrung wechselst du häufig in Rollen wie Senior M&A Manager, Teamleiter/in oder Partner/in einer Beratungsfirma. Eine Promotion kann zudem den Weg in Forschung und Lehre ebnen.
