Konstruktionsmechaniker/Konstruktionsmechanikerin – Arbeitsumfeld
Ausbildung

Konstruktionsmechaniker/Konstruktionsmechanikerin

Auch bekannt als: Bauschlosser/in · Betriebsschlosser/inBlechschlosser/inFeinblechner/inSchiffbauer/inSchmelzschweißer/inStahlbauschlosser/inPolymechaniker/inConstruction mechanic (m/f) ·

BerufsfeldTechnik & Elektro
Arbeitsortein Werkhallen · beim Kunden · im Freien, z.B. auf Baustellen, Werftanlagen
Dauer3,5 Jahre
Ausbildungsplätze1.280

Über den Beruf

Konstruktionsmechaniker/innen fertigen Stahlbauten, Brücken oder Schiffsrümpfe. Sie lesen technische Zeichnungen, legen Material, Maße und Fertigungsschritte fest und programmieren CNC-Maschinen, die Träger ablängen, Bleche schneiden oder kanten. Anschließend richten sie Bauteile aus, verschweißen, verschrauben oder nieten sie zu passgenauen Baugruppen und montieren Antriebe sowie Steuerungen. Größere Konstruktionen setzen sie mit Hebezeugen direkt auf Baustellen zusammen, kleinere fertigen sie in der Werkhalle. Für komplexe Projekte erstellen sie CAD-Modelle, setzen Schweißroboter ein und überwachen Fertigungsdaten in Echtzeit. Auch Wartung gehört dazu: Sie prüfen Schweißnähte, tauschen Verschleißteile aus und halten Maschinen betriebsbereit. Dabei achten sie kontinuierlich auf Maßgenauigkeit und Oberflächenqualität.

Ausbildung & Zugang

BerufstypAnerkannter Ausbildungsberuf
AusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Dauer3,5 Jahre
Zugangsvoraussetzungen1
  • Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Ausbildungsplätze

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Konstruktionsmechaniker/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.606 € brutto im Monat. Mit Erfahrung und je nach Branche sowie Region kannst du zwischen 3.047 € und 4.294 € verdienen.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Konstruktionsmechaniker/in?

Im ersten Ausbildungsjahr verdienst du rund 1.225 € brutto pro Monat, im zweiten Jahr 1.295 € und im dritten Jahr 1.381 €. Für das vierte Ausbildungsjahr sind etwa 1.451 € üblich; im Schnitt ergibt das eine Ausbildungsvergütung von etwa 1.326 €.

Wie lange dauert die Ausbildung als Konstruktionsmechaniker/in?

Die duale Berufsausbildung dauert regulär 3,5 Jahre.

Welche Schulfächer sind wichtig für Konstruktionsmechaniker/innen?

Wichtig sind vor allem Werken/Technik, Mathematik, Physik und Informatik. Gute Noten in diesen Fächern erleichtern dir den Umgang mit CNC-Maschinen, das genaue Berechnen von Längen und Winkeln sowie das Verstehen von Werkstoffeigenschaften.

Ist der Beruf als Konstruktionsmechaniker/in körperlich anstrengend?

Der Beruf ist körperlich fordernd. Du arbeitest häufig gebückt, in der Hocke oder auf Gerüsten, bewegst schwere Bauteile und bist Lärm, Metallstaub sowie Schweißrauch ausgesetzt.

Wie sind die Berufsaussichten als Konstruktionsmechaniker/in?

Die Berufsaussichten als Konstruktionsmechaniker/in sind gut. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen sind schwer zu besetzen, was deine Chancen erhöht. Bis 2040 sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern, weil Betriebe länger nach Personal suchen. Zusätzlich werden viele Altersabgänge erwartet, wodurch weitere Stellen frei werden. Einziger Wermutstropfen: Die Gesamtbeschäftigung schrumpft bis 2040 leicht.

Welche digitalen Skills braucht man als Konstruktionsmechaniker/in?

Digitale Technologien gehören inzwischen zum Alltag: Du programmierst CAM-Systeme, richtest CNC-Maschinen ein und überwachst Produktionsprozesse per App oder Echtzeitdatensystem. Auch 3-D-Druck, Cobots oder Augmented-Reality-Tools kommen bei Fertigung und Wartung zum Einsatz.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Konstruktionsmechaniker/in?

Schutzkleidung wie Helm, Handschuhe und Schweißmaske gehört deshalb zum Standard, ebenso der Umgang mit schweren Maschinen und Hebezeugen.

Womit arbeitet man als Konstruktionsmechaniker/in?

Zum Alltag gehören Brennschneider, Laserschneider, CNC-Maschinen und Schweißroboter. Zusätzlich nutzt du Handwerkzeuge wie Hämmer und Messlehren, CAD-Software für Zeichnungen sowie Hebezeuge, um Stahlträger, Bleche oder Profile sicher zu bewegen.

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