Kaufmann/Kauffrau für IT-System-Management
Auch bekannt als: IT system manager (m/f)
Über den Beruf
Kaufleute für IT-System-Management analysieren Geschäftsprozesse der Kundschaft, leiten technische Anforderungen ab und entwerfen komplette IT-Konzepte. Sie bewerten Hardware, Software und Services, kalkulieren Kosten-Nutzen-Szenarien, erstellen Angebote und führen Preis- sowie Vertragsverhandlungen. Nach der Beschaffung koordinieren sie Installation, Konfiguration und Tests, übergeben die Systeme und organisieren Supportverträge. Verschlüsselungen, Zugriffsrechte und weitere Maßnahmen zum Datenschutz und zur IT-Sicherheit richten sie direkt ein und überprüfen deren Wirksamkeit. Im Vertriebsalltag beobachten sie Marktentwicklungen, wählen passende Vertriebswege, planen Marketingaktionen und nutzen Kennzahlen aus Controlling und Data-Driven Marketing zur Steuerung. Cloud-Services, DevOps-Tools oder Green-IT-Lösungen binden sie bei Bedarf ein. Auch Schulungen für Anwenderinnen und Anwender gehören dazu, damit neue Systeme reibungslos genutzt werden können.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen1
- Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Ausbildungsplätze
Aktuelle Ausbildungsplätze
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Kaufmann/Kauffrau für IT-System-Management?
Kaufleute für IT-System-Management verdienen typischerweise 4.111 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 3.247 € und 5.576 €. In großen IT-Dienstleistungsunternehmen oder bei leitenden Aufgaben kann das Gehalt eher am oberen Ende der Spanne liegen.
Wie viel verdient man in der Ausbildung als Kaufmann/Kauffrau für IT-System-Management?
Im ersten Ausbildungsjahr liegst du bei rund 1.206 € brutto im Monat, im zweiten bei 1.281 € und im dritten bei 1.367 €. Über alle drei Jahre hinweg ergibt sich damit eine durchschnittliche Vergütung von etwa 1.284 €.
Wie lange dauert die Ausbildung zum/zur Kaufmann/Kauffrau für IT-System-Management?
Die duale Ausbildung dauert regulär drei Jahre.
Welche Schulfächer sind wichtig für Kaufleute für IT-System-Management?
Wichtig sind vor allem Informatik, Mathematik, Wirtschaft, Deutsch und Englisch. Gute Kenntnisse darin helfen dir, IT-Konzepte zu verstehen, Kosten zu kalkulieren, Verträge aufzusetzen und internationale Kundengespräche souverän zu führen.
Wie sind die Berufsaussichten als Kaufmann/Kauffrau für IT-System-Management?
Die Berufsaussichten als Kaufmann/Kauffrau für IT-System-Management sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen sind schwer zu besetzen, was deine Chancen verbessert. Gleichzeitig sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern bis 2040, weil Arbeitgeber länger suchen. Einziger Minuspunkt: Es gibt weniger Altersabgänge als in anderen Berufen, sodass dadurch etwas weniger Jobs freiwerden.
Welche digitalen Skills braucht man als Kaufmann/Kauffrau für IT-System-Management?
Gefragt sind Kenntnisse in Cloud Computing, Blockchain-Lösungen und DevOps-Tools. Ebenso punkten kannst du mit Erfahrung in Data-Warehouse-Systemen, Data-Driven Marketing oder im Umgang mit Chatbots. Zusätzlich sind Colocation-Konzepte und Demand-Sensing-Software in vielen Projekten Thema.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Kaufmann/Kauffrau für IT-System-Management?
Der Job spielt sich größtenteils am Computer in Büro- oder Homeoffice-Umgebungen ab, kombiniert mit Kundenterminen und Schulungen. Du wechselst häufig zwischen Konzeptarbeit, Beratung und telefonischem Support, was für Abwechslung sorgt, aber auch regelmäßige Bildschirmarbeit mit sich bringt.
Womit arbeitet man als Kaufmann/Kauffrau für IT-System-Management?
Zum Arbeitsalltag gehören Laptop oder PC mit Internetzugang, Telefon und diverse Software-Tools wie ERP-Systeme, Programmiersprachen oder Debugging-Werkzeuge. Begleitend nutzt du Unterlagen wie Benutzerhandbücher, Fachzeitschriften und Rechnungen, etwa um Angebote zu kalkulieren oder Schulungen vorzubereiten.
Kann man sich als Kaufmann/Kauffrau für IT-System-Management selbständig machen?
Ja, eine Selbständigkeit ist möglich. Viele Fachkräfte gründen ein eigenes System- oder Softwarehaus, übernehmen einen bestehenden IT-Dienstleistungsbetrieb oder betreiben Handel mit Hard- und Software – teilweise auch als Franchisenehmer/in.
