Helfer/Helferin in der Fischwirtschaft
Auch bekannt als: Helfer/in - Fischerei
Über den Beruf
Helfer und Helferinnen in der Fischwirtschaft füttern Zuchtfische, reinigen Teiche und überwachen die Wasserqualität. Sie nehmen Proben, messen pH- und Sauerstoffwerte und geben nach Vorgabe Dünger oder Algenmittel zu. Unter Anleitung warten sie Pumpen, Durchlüfter und Netze, reparieren kleinere Schäden und halten Hälterbecken sauber. Beim Abfischen holen sie Netze ein, sortieren den Fang und verladen Besatz- oder Speisefische in Transportbehälter. In der Verarbeitung schlachten, entschuppen, filetieren und verpacken sie die Tiere, kennzeichnen Chargen und kühlen die Ware für den Versand. Ergänzend säubern sie Arbeitsboote und lagern Kescher, Netze und Futtersäcke ordentlich ein. So unterstützen sie Fachkräfte dabei, gesunde Bestände aufzuziehen und verkaufsfertige Produkte bereitzustellen.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Für eine Tätigkeit als Helfer/in im Bereich Fischwirtschaft ist keine abgeschlossene Berufsausbildung erforderlich. Üblicherweise erfolgt eine Einarbeitung direkt am Arbeitsplatz; praktische Erfahrungen, z.B. in der Fischhaltung, können ggf. von Vorteil sein.
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Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Helfer/in in der Fischwirtschaft?
Das tarifliche Bruttojahresgehalt liegt zwischen 29.028 € und 30.396 € pro Jahr. Dein reales Einkommen kann je nach Betrieb, Saisonarbeit und regionalem Tarifvertrag leicht darüber oder darunter liegen.
Ist der Beruf als Helfer/in in der Fischwirtschaft körperlich anstrengend?
Der Beruf ist körperlich anspruchsvoll. Du hebst schwere Netze, bewegst gefüllte Bottiche und stehst teils stundenlang in gebückter Haltung oder auf schwankenden Booten. Eine gute Ausdauer und robuste Gesundheit sind deshalb unerlässlich.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Helfer/in in der Fischwirtschaft?
Die Arbeit wechselt zwischen Teichanlagen unter freiem Himmel und kühlen Schlacht-, Räucher- oder Kühlräumen. Schutzkleidung wie Hüftstiefel, Wathosen und Gummihandschuhe gehört zur Standardausrüstung, weil du ständig mit Wasser, Kälte, Nässe und auch Gerüchen von Fischabfällen zu tun hast. Hinzu kommen Maschinenlärm, Vibrationen und Temperaturschwankungen.
Womit arbeitet man als Helfer/in in der Fischwirtschaft?
Zum Sortieren nutzt du Sortierbretter und Bottiche, für den Transport kommen Tanks oder Futtersäcke zum Einsatz. Bei Pflegearbeiten werden außerdem Dünge-, Algen- und Unkrautmittel verwendet.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Helfer/in in der Fischwirtschaft?
Für Helfer/innen in der Fischwirtschaft gibt es Fachkurse in den Bereichen Fischerei, Fischwirtschaft und Hygiene. Du kannst dich außerdem zu Lebensmittelherstellung oder Lebensmittelrecht fortbilden, um z.B. Qualitätskontrolle oder rechtliche Vorgaben besser zu beherrschen.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Helfer/in in der Fischwirtschaft?
Mit mehrjähriger Praxis kannst du eine verkürzte Ausbildung zur Fischwirt/in der Fachrichtung Aquakultur und Binnenfischerei absolvieren oder per Externenprüfung den Berufsabschluss nachholen. Wer noch weiter nach oben will, kann die Meisterprüfung zum/zur Fischwirtschaftsmeister/in in den Schwerpunkten Fischhaltung und Fischzucht oder Seen- und Flussfischerei anstreben.
