Hausmeister/Hausmeisterin
Auch bekannt als: Caretaker (m/f)
Über den Beruf
Hausmeister/innen warten Heizungs- und Klimaanlagen, reparieren tropfende Wasserhähne und tauschen defekte Lampen. Sie prüfen regelmäßig die Hauselektrik, ersetzen beschädigte Steckdosen oder melden größere Störungen an die Verwaltung. Im Lager kontrollieren sie angelieferte Büromöbel oder Reinigungsmittel, buchen Bestände und bringen das Material an den richtigen Ort. Sie koordinieren Reinigungsfirmen, kontrollieren die Sauberkeit von Treppenhaus und Aufzügen und übernehmen bei Bedarf kleinere Maler-, Streich- oder Bodenlegearbeiten. Draußen mähen sie den Rasen, schneiden Hecken, räumen Schnee und streuen Wege bei Glätte. Abfälle und Wertstoffe sortieren sie fachgerecht, gefährliche Stoffe entsorgen sie separat. Mit Werkzeugkoffer, Rasenmäher oder Räumfahrzeug sorgen Hausmeister/innen dafür, dass Gebäude und Außenflächen funktionsfähig und einladend bleiben.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Für den Zugang wird oft eine abgeschlossene handwerkliche oder technische Aus- bzw. Weiterbildung vorausgesetzt.
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Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Hausmeister/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.391 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Objektgröße und Region kannst du zwischen 2.729 € und 4.011 € verdienen.
Wie sind die Berufsaussichten als Hausmeister/in?
Die Berufsaussichten als Hausmeister/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040, was zusätzliche Jobs schafft. Viele Altersabgänge werden erwartet, sodass frei werdende Stellen nachbesetzt werden müssen. Gleichzeitig ist der Fachkräftemangel gering – offene Stellen werden meist schnell besetzt, weshalb etwas Konkurrenz besteht.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Hausmeister/in?
Du wechselst zwischen Innenräumen und Außengelände und arbeitest daher auch bei Kälte, Hitze, Nässe oder Schmutz. Kundenkontakt, Rufbereitschaft und unregelmäßige Arbeitszeiten – etwa für Winterdienst oder Notfälle – gehören oft dazu.
Womit arbeitet man als Hausmeister/in?
Hausmeister/innen nutzen Geräte wie Rasenmäher, Laubbläser, Streuwagen oder Schneeräumgeräte sowie Reinigungsmaschinen für Innenbereiche. In der Werkstatt kommen Akkuschrauber, Bohrer, Dübel und weiteres Handwerkzeug zum Einsatz. Auch Heizungs- und Klimaanlagen sowie Materialien wie Farben, Lacke, Leime oder Auftausalz gehören zur täglichen Ausstattung.
Kann man sich als Hausmeister/in selbständig machen?
Ja, eine Selbstständigkeit ist möglich. Viele Profis gründen einen eigenen Hausmeisterservice und betreuen mehrere Objekte auf Vertragsbasis.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Hausmeister/in?
Ein breites Angebot an Fachlehrgängen deckt Themen wie Hausmeisterdienste, Wartung, Installation oder Gebäudetechnik ab. Damit kannst du dein Wissen vertiefen und dich z.B. in elektrischer Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik, Gebäude- und Fassadenreinigung oder Abfallwirtschaft spezialisieren.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Hausmeister/in?
Nach einigen Jahren Berufspraxis ist die Weiterbildung zur/zum Fachwirt/in für Facility-Management ein typischer Karriereschritt. Damit kannst du Leitungsaufgaben übernehmen oder Objektteams koordinieren. Außerdem qualifiziert dich ein Bachelor- oder Masterstudium in Facility-Management oder Technischem Gebäudemanagement für Projekt- und Objektleitungsfunktionen.
