Hausdame/Housekeeper
Auch bekannt als: Housekeeper (m/f)
Über den Beruf
Hausdamen und Housekeeper planen den Einsatz des Reinigungs- und Etagenpersonals, kontrollieren Zimmer und sorgen für tadellose Hoteletagen. Sie erstellen Dienst- und Urlaubspläne, leiten Teams an und prüfen die Arbeitsqualität anhand digitaler Checklisten, die sie per Tablet aktualisieren. Gereinigte Zimmer nehmen sie ab, ergänzen fehlende Gästebedarfsartikel und erfüllen Sonderwünsche. Außerdem wählen sie Blumen, Textilien und Möbel aus, um eine stimmige Atmosphäre zu schaffen. Für Bettwäsche, Handtücher, Pflegeprodukte oder kleine Präsente disponieren sie Lagerbestände, geben Bestellungen auf und beaufsichtigen Wäscherei sowie Büglerei. In kleineren Häusern packen sie selbst mit an, ziehen Betten neu auf oder übernehmen Aufräumarbeiten. Bei Reinigungsmitteln und Textilien berücksichtigen sie zunehmend nachhaltige Standards, damit Gäste bei ihrer Ankunft ein makellos hergerichtetes Zimmer vorfinden.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Für den Einstieg wird oft eine Ausbildung im Hotelgewerbe oder in der Hauswirtschaft vorausgesetzt.
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Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Housekeeper/in?
Das tarifliche Bruttojahresgehalt liegt zwischen 39.792 € und 43.644 € pro Jahr. In großen oder besonders hochwertigen Häusern kann dein Einkommen eher am oberen Ende dieser Spanne liegen.
Wie sind die Berufsaussichten als Housekeeper/in?
Die Berufsaussichten als Housekeeper/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung in diesem Berufsfeld wächst bis 2040. Zugleich wird es für Arbeitgeber immer schwieriger, passende Fachkräfte zu finden, sodass die Konkurrenz unter Bewerber/innen langfristig sinkt. Aktuell ist der Fachkräftemangel jedoch gering und es stehen weniger Altersabgänge an als in vielen anderen Berufen.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Housekeeper/in?
Die Arbeit wechselt zwischen Büro, Gästezimmern, den Etagen und Bereichen wie Wäscherei oder Wäschelager. Regelmäßig sind auch körperliche Aufgaben gefragt, beispielsweise beim Beziehen von Betten oder Sortieren von Wäsche. Unregelmäßige Arbeitszeiten, enger Gästekontakt und Teamarbeit mit Reinigungskräften prägen den Alltag.
Womit arbeitet man als Housekeeper/in?
Im Büro verwaltest du Einsatzpläne, Checklisten und Bestellunterlagen am Computer oder Tablet. Auf den Etagen nutzt du Bettwäsche, Reinigungsutensilien und Dekorationsartikel wie Blumenschmuck. Telefon, Smartphone und Internetzugang helfen dir, Bestellungen auszulösen und das Team zu koordinieren. Außerdem gehören Gästepräsente zu den typischen Utensilien deiner Abteilung.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Housekeeper/in?
Für den Feinschliff bieten sich Seminare in Housekeeping, Zimmerdienst oder allgemeinem Hotel- und Gastgewerbe-Management an. Du kannst dich außerdem in Reklamations- und Beschwerdemanagement, Personalplanung oder Kundenservice spezialisieren.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Housekeeper/in?
Eine gängige Karrierestufe ist die Aufstiegsweiterbildung zur/zum Hotelmeister/in oder Meister/in der Hauswirtschaft, danach leitest du oft ganze Abteilungen. Alternativ qualifizierst du dich über den Abschluss als Betriebswirt/in (Fachschule) im Hotel- und Gaststättengewerbe. Mit einem Bachelor- oder Masterstudium in Hotelmanagement, Ernährungswissenschaft oder Betriebswirtschaftslehre sind darüber hinaus höhere Führungsaufgaben im Hotelmanagement erreichbar.
