Gerätewart/Gerätewartin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Gerätewart/Gerätewartin

BerufsfeldBau & Architektur
Arbeitsortein Werkstätten · in Werks- und Produktionshallen · im Freien · in Lagerräumen
Offene Stellen26

Über den Beruf

Gerätewarte und Gerätewartinnen halten Werkzeuge, Maschinen und Betriebsmittel einsatzbereit. Sie reinigen Baumaschinen, Schmierpressen oder Reinigungsgeräte, schmieren bewegliche Teile und schützen Oberflächen vor Korrosion. Regelmäßige Sicht-, Belastungs- und Funktionsprüfungen an Leitern, Schläuchen oder Feuerlöschern decken Mängel frühzeitig auf. Verschleißteile bauen sie aus, beschaffen passende Ersatzteile und setzen die Geräte wieder zusammen; auch der Radwechsel an Transportfahrzeugen gehört dazu. Im Lager verwalten sie Bestände, geben Equipment aus und führen elektronische oder schriftliche Wartungsprotokolle. Sie kennzeichnen defekte Geräte, entsorgen Altteile umweltgerecht und bringen Sicherheitskennzeichnungen an. Prüfintervalle behalten sie im Blick, koordinieren Termine und halten jedes Arbeitsmittel dauerhaft betriebsbereit.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für den Zugang ist kein festgelegter Bildungsgang erforderlich. Vorteilhaft kann jedoch eine handwerklich-technische Ausbildung sein.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Gerätewart/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.889 € brutto im Monat. Mit Erfahrung kannst du zwischen 3.494 € und 4.297 € verdienen.

Wie sind die Berufsaussichten als Gerätewart/in?

Die Berufsaussichten als Gerätewart/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung in diesem Berufsfeld wächst bis 2040, was zusätzliche Stellen schaffen dürfte. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch weitere Jobs frei werden. Gleichzeitig ist der Fachkräftemangel gering, offene Stellen sind also meist schnell besetzt – entsprechend kann die Konkurrenz unter Bewerber/innen höher sein.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Gerätewart/in?

Gerätewarte/innen arbeiten überwiegend in Werkstätten, Lagerhallen oder direkt im Freien. Häufig stehst du an Maschinen, wechselst Teile per Hand und kommst dabei mit Schmierstoffen oder Reinigungschemikalien in Berührung. Witterungseinflüsse wie Kälte, Hitze oder Nässe sowie langes Gehen und Stehen gehören daher zum Arbeitsalltag.

Womit arbeitet man als Gerätewart/in?

Zum Werkzeugpark gehören Baumaschinen, Reinigungsgeräte und Hebebühnen ebenso wie Spaten, Schaufeln oder Rechen. Außerdem setzt du Transportfahrzeuge samt Ersatzteilen ein und führst Lager- und Bestandslisten, um den Gerätebestand im Blick zu behalten.

Kann man sich als Gerätewart/in selbständig machen?

Eine Selbstständigkeit ist möglich, etwa mit einem Wartungsservice für Maschinen und Geräte oder einem eigenen Geräteverleih. Auch ein Franchise-Modell kann eine Option sein, wenn du auf bestehende Markenstrukturen zurückgreifen möchtest.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Gerätewart/in?

Für den fachlichen Feinschliff bieten sich Lehrgänge in Wartung und Instandhaltung, Lagermanagement oder Einkauf an. Spezialkurse zu Brand-, Explosions- und Katastrophenschutz erweitern dein Einsatzspektrum und können deine Chancen auf verantwortungsvollere Aufgaben erhöhen.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Gerätewart/in?

Wer aufsteigen will, kann eine Meisterweiterbildung anpeilen, zum Beispiel als Feinwerkmechanikermeister/in, Elektromaschinenbauermeister/in oder Kraftfahrzeugtechnikermeister/in. Mit einem Bachelorstudium im Maschinenbau oder in verwandter Richtung öffnest du dir zusätzlich den Weg zu technischen Leitungsaufgaben.

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