Gefahrgutbeauftragter/Gefahrgutbeauftragte – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Gefahrgutbeauftragter/Gefahrgutbeauftragte

BerufsfeldVerkehr & Logistik
Arbeitsortein Büroräumen · in Lagerhallen · an Verladestationen · im Homeoffice bzw. mobil
Offene Stellen12

Über den Beruf

Gefahrgutbeauftragte überwachen Transporte gefährlicher Güter und achten darauf, dass alle Vorschriften eingehalten werden. Sie wählen je nach Stoff geeignete Fahrzeuge, Tanks oder Container aus und prüfen, ob Ventile, Schutzeinrichtungen und Ladevorrichtungen einwandfrei funktionieren. Vor Fahrtbeginn kontrollieren sie Begleitpapiere, Zollunterlagen und Genehmigungen. Am Computer planen sie sichere Routen, berücksichtigen Abfall- und Wasserhaushaltsgesetze und melden die Tour bei Behörden an. Während Be- und Entladung koordinieren sie Ladungstechnik und überwachen die Einhaltung von Arbeitsschutzregeln. Alle Schritte dokumentieren sie digital und archivieren Nachweise für Audits. Zusätzlich schulen sie Fahrerinnen und Lagerpersonal im richtigen Umgang mit explosionsgefährlichen oder giftigen Stoffen. Dadurch bleibt selbst ein Tanklaster mit Säure auch auf langen Strecken sicher.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Oft wird für den Zugang eine Aus- oder Weiterbildung im Verkehrs- oder Speditionswesen vorausgesetzt.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Gefahrgutbeauftragter/in?

Das tarifliche Bruttojahresgehalt liegt zwischen 38.760 € und 43.980 € pro Jahr. Branche, Unternehmensgröße und dein Verantwortungsbereich können das Einkommen zusätzlich nach oben oder unten verschieben.

Wie sind die Berufsaussichten als Gefahrgutbeauftragter/in?

Die Berufsaussichten als Gefahrgutbeauftragter/in sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch Stellen frei werden. Bis 2040 wird es für Arbeitgeber schwieriger, Fachkräfte zu finden – die Konkurrenz unter Bewerbern sinkt langfristig. Aktuell ist der Fachkräftemangel jedoch gering und offene Stellen werden schnell besetzt.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Gefahrgutbeauftragter/in?

Gefahrgutbeauftragte wechseln zwischen Büro, Lagerhallen, Verladestationen und gelegentlichen Kontrollen im Freien. Du arbeitest viel mit technischen Sicherheitseinrichtungen an Tank- oder Ladefahrzeugen und trägst hohe Verantwortung für die Einhaltung komplexer Vorschriften. Die Mischung aus Planungstätigkeit am Schreibtisch und Außeneinsätzen macht den Job abwechslungsreich.

Womit arbeitet man als Gefahrgutbeauftragter/in?

Zum Equipment gehören Schutz-, Lade- und Tankausrüstungen sowie spezielle Gefahrguttransporter. Am Schreibtisch nutzt du Transportroutenpläne, Begleit- und Zolldokumente sowie Gesetzestexte. PC, Telefon und Transportmanagement-Systeme unterstützen dich bei Planung und Dokumentation.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Gefahrgutbeauftragter/in?

Du kannst dich gezielt in Themen wie Gefahrguttransport, Ladungssicherung oder Strahlenschutz fortbilden. Seminare zu Logistik, Arbeitssicherheit und Unfallverhütung erweitern dein Fachwissen und verbessern deine Karrierechancen.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Gefahrgutbeauftragter/in?

Ein nächster Karriereschritt ist die Aufstiegsweiterbildung zum/zur Fachwirt/in für Güterverkehr und Logistik oder zum/zur Fachwirt/in für Umweltschutz. Mit dem Abschluss „Bachelor Professional in Transport Management and Logistics“ kannst du Managementaufgaben übernehmen. Alternativ qualifiziert dich ein Bachelor- oder Masterstudium in Logistik oder Supply-Chain-Management für Leitungsfunktionen.

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