Fachverkäufer/Fachverkäuferin im Sanitätsfachhandel – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Fachverkäufer/Fachverkäuferin im Sanitätsfachhandel

Auch bekannt als: Sanitätsfachverkäufer/in · Sanitätshausfachverkäufer/in

BerufsfeldWirtschaft & Finanzen
Arbeitsortein Verkaufsräumen · in Büroräumen · in Lagerräumen · bei Kunden/Kundinnen (z.B. in Krankenhäusern, Pflege- und Altenheimen)
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Über den Beruf

Fachverkäufer/innen im Sanitätsfachhandel beraten Kundinnen und Kunden zu medizinischen Hilfsmitteln wie Blutzuckermessgeräten, Pflegeartikeln, Rollatoren und Inkontinenzprodukten. Sie erklären Funktionen, zeigen die korrekte Anwendung und nehmen Maß für Kompressionsstrümpfe oder ermitteln per Fußdruckmessung die passende Schuheinlage. Anschließend bestellen sie Standardprodukte oder geben individuelle Anfertigungen in Auftrag, kontrollieren die Passform bei der Anprobe und bearbeiten eventuell nötige Reklamationen. An der Kasse wickeln sie Zahlungen ab, erstellen Rechnungen und rechnen Versorgungen mit Krankenkassen oder Rentenversicherungsträgern ab. Im Lager überwachen sie Bestände, ordern fehlende Artikel und zeichnen Waren aus. Sie gestalten Verkaufsflächen und Schaufenster ansprechend. Im Außendienst liefern sie Hilfsmittel, passen sie vor Ort an und weisen Patienten in die Handhabung ein.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Oft wird für den Zugang eine Ausbildung im Einzelhandel oder im Verkauf vorausgesetzt.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Fachverkäufer/in im Sanitätsfachhandel?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 2.780 € brutto im Monat. Mit mehr Berufserfahrung und abhängig von Region und Arbeitgeber sind zwischen 2.424 € und 3.558 € möglich.

Wie sind die Berufsaussichten als Fachverkäufer/in im Sanitätsfachhandel?

Die Berufsaussichten als Fachverkäufer/in im Sanitätsfachhandel sind eher schwierig. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch Stellen frei werden. Gleichzeitig schrumpft die Beschäftigung bis 2040. Der Fachkräftemangel ist gering – offene Stellen werden schnell besetzt, daher steigt die Konkurrenz unter Bewerbern. Bis 2040 nimmt dieser Wettbewerbsdruck weiter zu, weil Arbeitgeber leichter geeignetes Personal finden.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Fachverkäufer/in im Sanitätsfachhandel?

Du bist viel auf den Beinen, hast engen Kontakt mit kranken oder eingeschränkten Menschen und erledigst zwischendurch Bildschirmarbeit für Bestellungen und Abrechnungen.

Womit arbeitet man als Fachverkäufer/in im Sanitätsfachhandel?

Zum Sortiment zählen Kompressionswaren, Bandagen, Pflege- und Mobilitätshilfen sowie orthopädische Einlagen. An der Kasse nutzt du Kassensysteme, Kartenlesegeräte oder Mobile-Payment-Lösungen, und im Büro kommen PC, Telefon, Sortimentslisten und Kalkulationstools zum Einsatz.

Kann man sich als Fachverkäufer/in im Sanitätsfachhandel selbständig machen?

Ja, du kannst ein eigenes Sanitätsfachgeschäft eröffnen. Alternativ ist eine Selbständigkeit als Franchisenehmer/in eines etablierten Sanitätshauskonzepts möglich.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Fachverkäufer/in im Sanitätsfachhandel?

Beliebte Kurse vertiefen dein Wissen in Warenkunde, Orthopädie- oder Medizintechnik, Verkaufsgespräch und Kundenservice. Auch Schulungen zu Buchführung, Bilanz oder Customer-Relationship-Management können deine Karrierechancen verbessern.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Fachverkäufer/in im Sanitätsfachhandel?

Für den nächsten Karriereschritt bietet sich eine Fachwirtweiterbildung an, etwa als Handelsfachwirt/in oder Fachwirt/in für Vertrieb im Einzelhandel. Darüber hinaus kannst du mit einem Bachelor- oder Masterstudium in Handelsbetriebswirtschaft oder Orthopädie- und Rehatechnik in mittlere Management- oder Technikpositionen aufsteigen.

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