Fachverkäufer/Fachverkäuferin für Lederwaren
Auch bekannt als: Leather goods salersperson (m/f)
Über den Beruf
Fachverkäufer/innen für Lederwaren beraten Kundinnen und Kunden zu Taschen, Koffern oder Lederjacken, erklären Materialqualitäten, Markenunterschiede und Pflege. Sie ermitteln Wünsche, präsentieren passende Modelle, verpacken gekaufte Ware und kassieren bar, per Karte oder Mobile Payment. Reklamationen oder Umtauschvorgänge nehmen sie souverän entgegen und buchen sie in das Kassensystem ein. Im Hintergrund kontrollieren sie Lagerbestände, vergleichen Lieferscheine mit der Lieferung, ordern fehlende Artikel nach und zeichnen neue Ware mit Preisen aus. Sie räumen Regale ein, platzieren Ausstellungsstücke und dekorieren Verkaufsflächen für Sonderaktionen. Bei Inventuren zählen sie den Bestand, kalkulieren Verkaufspreise und erstellen einfache Rechnungen. Erfahrene Fachverkäufer/innen planen Arbeitseinsätze und weisen Aushilfen an.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Oft setzen Arbeitgebende eine Ausbildung im Einzelhandel oder im Verkauf voraus.
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Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Fachverkäufer/in für Lederwaren?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 2.767 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 2.310 € und 3.374 €. In großen Kaufhäusern oder Filialen mit hohem Umsatz sind meist höhere Einkommen möglich als in kleinen Boutiquen.
Wie sind die Berufsaussichten als Fachverkäufer/in für Lederwaren?
Die Berufsaussichten als Fachverkäufer/in für Lederwaren sind eher schwierig. Die Beschäftigung schrumpft bis 2040, sodass insgesamt weniger Stellen entstehen. Der Fachkräftemangel ist gering und offene Positionen werden schnell besetzt. Außerdem gibt es weniger Altersabgänge als in vielen anderen Berufen, daher werden seltener Jobs nachbesetzt.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Fachverkäufer/in für Lederwaren?
Fachverkäufer/innen für Lederwaren arbeiten überwiegend in Verkaufsräumen und sind viel auf den Beinen. Regelmäßig gehören auch Bildschirmtätigkeiten dazu, etwa um Lieferscheine oder Bestellungen am PC zu bearbeiten. Kundenkontakt ist ständig präsent, häufig unter den Augen der Kundschaft, und der Wechsel zwischen Gehen, Stehen und kurzen Bürophasen fordert eine gewisse körperliche Belastbarkeit.
Womit arbeitet man als Fachverkäufer/in für Lederwaren?
Im Alltag hast du mit Waren wie Taschen, Koffern, Lederjacken oder Accessoires zu tun und präsentierst sie verkaufsfertig. Bezahlt wird an modernen Kassensystemen samt Kartenlesegeräten oder Mobile-Payment-Terminals. Für die Preisauszeichnung und Dekoration nutzt du Zubehör wie Preisschilder, Verkaufsschilder und Deko-Elemente, während Sortimentslisten und Kalkulationsunterlagen deine Arbeit im Hintergrund unterstützen.
Kann man sich als Fachverkäufer/in für Lederwaren selbständig machen?
Ja, eine Selbständigkeit ist möglich, zum Beispiel mit einem eigenen Fachgeschäft für Lederartikel. Dafür brauchst du neben Branchenkenntnis auch Kapital für Ladenmiete, Warenbestand und Marketing, damit sich dein Geschäft am Markt behauptet.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Fachverkäufer/in für Lederwaren?
Regelmäßige Weiterbildungen drehen sich um Themen wie Lederherstellung und ‑verarbeitung, Material- sowie Warenwirtschaft oder modernes Verkaufstraining. Zusätzlich kannst du Kurse zu Kundenservice, Customer Relationship Management, Dekoration oder Verkaufsförderung belegen, um deine Beratungs- und Präsentationsskills aufzufrischen.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Fachverkäufer/in für Lederwaren?
Mit Berufserfahrung kannst du eine Aufstiegsweiterbildung zur/m Handelsfachwirt/in oder Fachwirt/in Vertrieb im Einzelhandel absolvieren und so Leitungsaufgaben im Verkauf übernehmen. Eine andere Option ist die Qualifizierung als Berufsspezialist/in für Vertrieb. Wer noch tiefer in betriebswirtschaftliche Prozesse einbeschäftigen sich Bachelor- oder Masterstudium in Handelsbetriebswirtschaft anschließen und später z.B. das Sortiments- oder Category-Management verantworten.
