Design (Master)
Über den Beruf
Designer/innen gestalten Alltagsgegenstände, digitale Medien und Ausstellungen. Sie starten mit Markt- und Trendanalysen, definieren gemeinsam mit Auftraggebern Zielgruppe, Funktionen und Budget und entwickeln darauf aufbauend Gestaltungskonzepte. Form, Farbe, Material und technische Details legen sie in Skizzen, 2-D- und 3-D-CAD-Modellen fest, oft ergänzt durch handgefertigte Prototypen oder 3-D-gedruckte Muster. Im Dialog mit Ingenieur/innen und Produzenten prüfen sie Ergonomie, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit, passen Entwürfe an und begleiten die Serienfertigung. Für Präsentationen auf Messen oder in Online-Kanälen bereiten sie Modelle, Renderings und Werbemittel auf, kalkulieren Kosten und erstellen Angebote. Im Designmanagement wirken sie an Markenauftritten, Vertriebsstrategien und Budgets mit, verfassen Projektberichte und übernehmen mitunter Lehraufträge an Hochschulen. So führen sie Ideen von der ersten Skizze bis zum marktreifen Produkt.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen5
- Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss, meist in Design
- Je nach Hochschule hochschulinternes Auswahlverfahren
- Je nach Hochschule zählen z.B. Leistungen im ersten Hochschulstudium
- Ggf. Englischkenntnisse
- Ggf. Nachweis der künstlerischen Befähigung, z.B. Mappe mit Arbeitsproben
Passende Studiengänge222
Studienangebote
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Designer/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 5.727 € brutto im Monat. Abhängig von Erfahrung, Branche und Standort kannst du bereits ab 4.030 € einsteigen; mit wachsender Verantwortung sind höhere Summen möglich.
Ist der Beruf als Designer/in körperlich anstrengend?
Designer/innen benötigen vor allem funktionstüchtige Arme und Hände, um Modelle oder Prototypen präzise herzustellen. Ein sicheres Farb- und Raumsehen ist ebenfalls wichtig, damit du Form- und Farbentscheidungen zuverlässig treffen kannst.
Wie sind die Berufsaussichten als Designer/in?
Die Berufsaussichten als Designer/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040, was zusätzliche Stellen schafft. Aktuell besteht jedoch nur ein geringer Fachkräftemangel, Stellen werden also relativ schnell besetzt und die Konkurrenz ist höher. Zudem sind weniger Altersabgänge zu erwarten als in vielen anderen Berufen, wodurch seltener Positionen frei werden.
Welche digitalen Skills braucht man als Designer/in?
Gefragt ist ein sicherer Umgang mit 3-D-Druck und 3-D-Laserscanning sowie das Entwerfen und Testen von Augmented-Reality-Anwendungen. Du solltest außerdem Bild- und Videogeneratoren einsetzen können und Konzepte für Consent-Management-Plattformen sowie Content-Automation-Workflows entwickeln.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Designer/in?
Die Tätigkeit spielt sich überwiegend in Büro- und Besprechungsräumen ab und bringt viel Bildschirmarbeit mit sich. Häufig gehören Kundenkontakt, Team- oder Lehrverantwortung und gelegentliche handwerkliche Modellarbeit zum Alltag, sodass ruhige Phasen am Rechner mit Präsentationen oder Schulungen wechseln.
Womit arbeitet man als Designer/in?
Zum Werkzeug gehören CAD-Programme, Rapid-Prototyping-Anlagen, klassische Zeichenmaterialien und digitale Medien wie Websites oder Werbevideos. Ebenso nutzt du Markt- und Trendanalysen, Kalkulations- und Vertragsunterlagen sowie die übliche Büroausstattung mit PC, Telefon und Internetzugang.
Kann man sich als Designer/in selbständig machen?
Ja, viele Designer/innen gründen ein eigenes Atelier oder arbeiten freiberuflich für Agenturen und Unternehmen. So kannst du Projekte und Kundschaft flexibel auswählen und dein Honorar selbst verhandeln.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Designer/in?
Du kannst dich in Produktgestaltung, Farblehre, Computergrafik, Webdesign oder digitaler Bildbearbeitung spezialisieren. Solche Kurse halten dein Know-how aktuell und erweitern dein Portfolio.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es für Designer/innen?
Aufstiegsmöglichkeiten ergeben sich vor allem über eine Promotion in Design, Kommunikationsdesign oder Produkt- und Industriedesign. Mit dem Doktortitel kannst du in Agenturen oder Unternehmen Leitungspositionen wie Creative Director/in oder Head of Design übernehmen. Möchtest du dich in der Wissenschaft etablieren, qualifiziert dich die Promotion für eine spätere Habilitation und eine Berufung als Professor/in.
