Ausstellungsdesign (Master) – Arbeitsumfeld
Studium

Ausstellungsdesign (Master)

Auch bekannt als: Ausstellungsdesigner/in · Exhibition designer (m/f)

BerufsfeldDesign & Gestaltung
Arbeitsortein Büro- und Besprechungsräumen · in Messe- und Ausstellungshallen vor Ort · in der Werkstatt · im Homeoffice bzw. mobil
Studiengänge1

Über den Beruf

Ausstellungsdesigner/innen entwickeln Ausstellungskonzepte, die Exponate und Informationen wirkungsvoll in Szene setzen. Sie analysieren Sammlungen oder Produktpaletten, recherchieren Hintergründe und bauen eine dramaturgische Linie auf. Auf dieser Basis entwerfen sie Messestände, Vitrinen und Raumführungen, wählen Materialien sowie Farbschemata und planen Licht- und Medieneinsatz. 3-D-Modelle, Laserscans oder Augmented-Reality-Visualisierungen helfen, Ideen früh zu testen und Auftraggeber zu überzeugen. Neben der Architektur gestalten sie Grafiken, Typografie, Informationstafeln, Logos und Werbemittel. Auch Leit- und Orientierungssysteme gehören zum Paket, damit Besucher/innen intuitiv durch Themenwelten finden. Häufig stimmen sie Entwürfe mit Museumskurator/innen oder Marketingabteilungen ab, kalkulieren Budgets und begleiten den Aufbau vor Ort. So entsteht eine Erlebniswelt, die Inhalte zielgruppengerecht präsentiert und im Gedächtnis bleibt.

Ausbildung & Zugang

Zugangsvoraussetzungen3
  • Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss, meist in Ausstellungsdesign
  • Je nach Hochschule hochschulinternes Auswahlverfahren
  • Je nach Hochschule zählen z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium

Passende Studiengänge1

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Ausstellungsdesigner/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.765 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 2.974 € und 5.013 €. Mit wachsender Verantwortung in großen Museen oder Messeagenturen kannst du an das obere Ende der Spanne kommen.

Ist der Beruf als Ausstellungsdesigner/in körperlich anstrengend?

Der Beruf ist nicht dauerhaft körperlich belastend, verlangt aber funktionstüchtige Arme und Hände, wenn Exponate, Informationstafeln oder Leitsysteme montiert werden. Außerdem brauchst du ein gutes Farb- und räumliches Sehvermögen, um Farbleitsysteme zu entwickeln und Exponate wirkungsvoll zu platzieren.

Wie sind die Berufsaussichten als Ausstellungsdesigner/in?

Die Berufsaussichten als Ausstellungsdesigner/in sind ausgeglichen. Aktuell besteht ein hoher Fachkräftemangel – offene Stellen sind schwer zu besetzen, was deine Chancen verbessert. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch zusätzliche Positionen frei werden. Allerdings schrumpft die Beschäftigung bis 2040, sodass langfristig weniger Arbeitsplätze entstehen dürften.

Welche digitalen Skills braucht man als Ausstellungsdesigner/in?

Für Ausstellungsdesigner/innen gewinnen digitale Tools zunehmend an Bedeutung. Du solltest 3-D-Laserscanning beherrschen, Augmented-Reality-Visualisierungen einsetzen und Inhalte aus Digital-Asset-Management-Systemen abrufen können. Bild- und Videogeneratoren, Holografie, Sensorik sowie die Gestaltung virtueller Messen runden das moderne Skill-Set ab.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Ausstellungsdesigner/in?

Die Arbeit findet im Wechsel zwischen Büro, Atelier und Ausstellungshalle statt und bringt häufig wechselnde Aufgaben mit sich. Du trägst Verantwortung für wertvolle Exponate, hast viel Kundenkontakt und verbringst einen Teil deiner Zeit am Bildschirm, etwa um 3-D-Ansichten zu erstellen. Damit bleibt der Berufsalltag abwechslungsreich, verlangt aber auch Sorgfalt und gute Kommunikationsfähigkeiten.

Womit arbeitet man als Ausstellungsdesigner/in?

Ausstellungsdesigner/innen arbeiten mit einem Mix aus analogen und digitalen Werkzeugen. Typische Arbeitsmittel sind Videokameras, Beleuchtungssysteme, Vitrinen, Plakate und Entwurfsskizzen ebenso wie PC, Scanner, Beamer oder 2-D/3-D-Software für technische Zeichnungen. Diese Ausstattung hilft dir, Konzepte zu entwickeln, zu präsentieren und anschließend vor Ort umzusetzen.

Kann man sich als Ausstellungsdesigner/in selbständig machen?

Ja, eine Selbstständigkeit ist möglich. Viele Ausstellungsdesigner/innen gründen ein eigenes Design-Studio oder übernehmen ein bestehendes Büro, um Messe- und Museumskunden direkt zu betreuen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Ausstellungsdesigner/in?

Nach dem Master kannst du dein Profil durch Weiterbildungen in Raumgestaltung und ‑ausstattung, Grafik, Multimedia-Produktion oder Messe- und Veranstaltungsmanagement schärfen. Solche Kurse halten dich technisch up to date und öffnen dir zusätzliche Einsatzfelder, etwa in der Mediengestaltung oder im Webdesign.

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