Demand Planner – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Demand Planner

Auch bekannt als: Bedarfsplaner/in

BerufsfeldWirtschaft & Finanzen
Arbeitsortein Büroräumen · im Homeoffice bzw. mobil
Offene Stellen39

Über den Beruf

Demand Planner oder Bedarfsplaner/innen analysieren Verkaufsstatistiken, Marktberichte und saisonale Schwankungen, um präzise Nachfrageprognosen zu erstellen. Mit statistischen Verfahren, Business-Intelligence-Tools und Machine Learning schätzen sie künftige Absatzmengen und erkennen Engpässe frühzeitig. Auf Basis dieser Zahlen legen sie Bestellmengen und Produktionslosgrößen fest, stimmen sich mit Vertrieb, Supply-Chain-Management und Produktionsplanung ab und stellen sicher, dass weder Überbestände noch Lieferlücken entstehen. Sie überwachen laufend die Prognosen, vergleichen sie mit Echtzeitdaten und passen Parameter an, wenn Abweichungen auftreten. Zusätzlich strukturieren sie Stammdaten in ERP-Systemen, visualisieren Kennzahlen für das Management und schulen Kolleg/innen im Umgang mit Analyse-Software. Treffsichere Bedarfsplanung senkt Lagerkosten und hält Waren termingerecht verfügbar.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für den Zugang wird oft eine kaufmännische Weiterbildung oder ein wirtschaftswissenschaftliches Studium vorausgesetzt.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Demand Planner/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 6.657 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung und Region kann es bereits ab 5.157 € starten. Mit Leitungsaufgaben oder Branchen­spezialisierung steigt das Einkommen oft deutlich an.

Wie sind die Berufsaussichten als Demand Planner/in?

Die Berufsaussichten als Demand Planner/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040, was zusätzliche Stellen schafft. Gleichzeitig gibt es weniger Altersabgänge als in anderen Berufen, sodass weniger Positionen durch Ruhestand frei werden.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Demand Planner/in?

Der Job spielt sich überwiegend in Büroräumen oder im Homeoffice ab und beinhaltet viel Bildschirmarbeit. Demand Planner/innen tragen eine hohe Verantwortung für Sachwerte, weil fehlerhafte Prognosen zu Fehlinvestitionen führen können. Regelmäßig gehört auch Kundenkontakt dazu, wenn Bedarfe abgestimmt oder Reportings präsentiert werden.

Womit arbeitet man als Demand Planner/in?

Zum Alltag gehören Projekt-, Logistik- und E-Business-Software sowie ERP-Systeme, mit denen Bestellungen, Produktionspläne oder Kennzahlen verwaltet werden. Hinzu kommen diverse Datenquellen wie E-Commerce-Statistiken oder Marktberichte, die am PC ausgewertet und visualisiert werden. Klassische Büroausstattung – Telefon, Internetzugang, Präsentationstechnik – rundet das Setup ab.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Demand Planner/in?

Fachlich kannst du dich in Bereichen wie Planung und Steuerung, Logistikmanagement oder Supply Chain Management vertiefen. Ergänzend sind Seminare zu Controlling, Kennzahlen oder Revision beliebt, um die betriebswirtschaftliche Seite zu stärken.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Demand Planner/in?

Ein akademischer Aufstieg führt häufig über Studiengänge in Logistik, Supply-Chain-Management, Betriebswirtschaftslehre oder Internationaler Wirtschaft. Damit qualifizierst du dich für Positionen im mittleren Management bis hin zur Leitung von Supply-Chain-Abteilungen.

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