Geprüfter Berufsspezialist für Elektronik Mobilität/Geprüfte Berufsspezialistin für Elektronik Mobilität – Arbeitsumfeld
Weiterbildung

Geprüfter Berufsspezialist für Elektronik Mobilität/Geprüfte Berufsspezialistin für Elektronik Mobilität

BerufsfeldTechnik & Elektro
Arbeitsortein Werkstätten und Fahrzeughallen · in Betriebshöfen und Stellwerken · im Freien, z.B. auf Gleisanlagen · in Büroräumen
Dauer7-8 Monate (Teilzeit)
Offene Stellen886

Über den Beruf

Berufsspezialisten und Berufsspezialistinnen für Elektronik Mobilität halten Elektrobusse und Stadtbahnen betriebsbereit, indem sie Antriebe, Bremsen, Türen und Klimaanlagen warten und instand setzen. Sie aktualisieren Assistenzsysteme, Steuergeräte und das bordeigene Kommunikationsnetz und nehmen neue Fahrzeuge in Betrieb. Treten Störungen auf, lokalisieren sie die Ursache mit Diagnose- und Messgeräten und beseitigen den Fehler. Auch die Infrastruktur liegt in ihrer Hand: Stellwerke, Signale, Weichen und Bahnübergänge prüfen sie elektrisch, beheben Defekte und geben Anlagen nach Tests wieder frei. Dazu planen sie Arbeitsabläufe, disponieren Material und dokumentieren jede Maßnahme, damit Busse und Bahnen zuverlässig im Linienbetrieb rollen.

Ausbildung & Zugang

BerufstypWeiterbildungsberuf: Berufsspezialist/in
AusbildungsartWeiterbildungsprüfung nach Regelung der Industrie- und Handelskammer.
Dauer7-8 Monate (Teilzeit)
Zugangsvoraussetzungen5
  • I.d.R. anerkannter Ausbildungsberuf in Elektrotechnik, Elektronik oder Mechatronik
  • Oder Abschluss als Industriemechaniker/in oder Ausbildung im gewerblich-technischen Bereich + mind. 1 Jahr Berufspraxis
  • Alternativ mind. 60 Leistungspunkte im Studium + mind. 2 Jahre Berufspraxis
  • Oder mind. 5 Jahre Berufspraxis
  • Berufspraxis mit wesentlichen Bezügen zum Einsatzbereich

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Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Berufsspezialist/in für Elektronik Mobilität?

Das tarifliche Bruttojahresgehalt liegt zwischen 44.844 € und 50.472 € pro Jahr. Mit wachsender Erfahrung oder zusätzlichen Meister- bzw. Technikerqualifikationen kannst du in höhere Entgeltgruppen aufsteigen.

Wie lange dauert die Weiterbildung zum/zur Berufsspezialist/in für Elektronik Mobilität?

Die Weiterbildung dauert in Teilzeit üblicherweise 7 bis 8 Monate. Je nach Bildungsanbieter und Kursmodell kannst du den Zeitraum etwas verkürzen oder strecken.

Ist der Beruf als Berufsspezialist/in für Elektronik Mobilität körperlich anstrengend?

Der Beruf bringt körperliche Belastungen wie Arbeiten in gebückter Haltung oder über Kopf an Fahrzeugen und Anlagen mit sich. Du solltest eine belastbare Wirbelsäule, kräftige Arme und Hände sowie ein gutes Farbsehvermögen haben, weil Bauteile häufig farbcodiert und schwer zugänglich verbaut sind.

Wie sind die Berufsaussichten als Berufsspezialist/in für Elektronik Mobilität?

Die Berufsaussichten als Berufsspezialist/in für Elektronik Mobilität sind gut. Aktuell herrscht hoher Fachkräftemangel – offene Stellen lassen sich nur schwer besetzen. Zudem sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern bis 2040, Arbeitgeber suchen also länger nach passendem Personal. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch zusätzliche Stellen frei werden. Allerdings schrumpft die Beschäftigung bis 2040, was den Arbeitsmarkt etwas einbremsen könnte.

Welche digitalen Skills braucht man als Berufsspezialist/in für Elektronik Mobilität?

Für die Tätigkeit sind digitale Kompetenzen in Diagnose-, Vernetzungs- und Automatisierungstechniken erforderlich. Du arbeitest mit 3-D-Druck und 3-D-Laserscanning, nutzt Augmented-Reality-Anwendungen bei Wartungen und prüfst Embedded Systems, Aktorik sowie Connected-Car-Lösungen. Auch das European Train Control System (ETCS) und Fahrerassistenzsysteme gehören zu deinem digitalen Werkzeugkasten.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Berufsspezialist/in für Elektronik Mobilität?

Die Arbeit findet in Werkstätten, auf Gleisanlagen und teilweise im Büro statt und kombiniert Bildschirmarbeit mit handwerklichen Tätigkeiten. Du trägst Schutzkleidung, hältst zahlreiche Sicherheits- und Technikvorschriften ein und arbeitest häufig im Stehen, Gehen oder in Zwangshaltungen. Verantwortung für Personen und der Umgang mit modernen Mess- und Prüfgeräten prägen den Arbeitsalltag.

Womit arbeitet man als Berufsspezialist/in für Elektronik Mobilität?

Berufsspezialisten/innen für Elektronik Mobilität setzen Omnibusse, Stadtbahnen sowie Leit- und Sicherungstechnik instand und nutzen dafür Fehlerdiagnosegeräte, Mess- und Prüfgeräte, Laptops mit spezieller Diagnosesoftware sowie klassische Werkzeuge wie Schraubendreher und Drehmomentschlüssel. Hinzu kommen Hilfsstoffe wie Motor- und Getriebeöl, Kühlmittel oder Bremsflüssigkeit sowie technische Unterlagen wie Konstruktionszeichnungen und Wartungspläne.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Berufsspezialist/in für Elektronik Mobilität?

Nach der Prüfung kannst du dich fachlich spezialisieren, etwa in Elektrotechnik, elektrischer Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Kraftfahrzeugtechnik Elektrik/Elektronik oder Schienenfahrzeugtechnik. Auch Themen wie Elektromobilität, Informations- und Kommunikationstechnik sowie Wartung und Instandhaltung vertiefen deine Karrierechancen.

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