Berater/Beraterin für Immobilienfinanzierung – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Berater/Beraterin für Immobilienfinanzierung

Auch bekannt als: Berater/in - Baufinanzierung

BerufsfeldWirtschaft & Finanzen
Arbeitsortein Büroräumen · in Besprechungsräumen · im Außendienst · im Homeoffice bzw. mobil
Offene Stellen134

Über den Beruf

Berater/innen für Immobilienfinanzierung entwickeln maßgeschneiderte Finanzierungskonzepte für den Kauf, Bau oder die Modernisierung von Immobilien. Sie analysieren Einkommen, Vermögen und Ziele der Kundschaft, prüfen Grundbuchauszüge sowie Bau- und Lagepläne und bewerten das Objekt. Auf dieser Basis kalkulieren sie Darlehenssumme, Monatsrate, Zinsbindung und Tilgung. Anschließend vergleichen sie bankeigene Angebote mit öffentlichen Förderprogrammen, erklären Vor- und Nachteile verständlich und bereiten die Kreditverträge vor. Auch nach Vertragsabschluss bleiben sie Ansprechpersonen, passen Finanzierungen an Lebensveränderungen an und behalten Markttrends im Blick. Parallel bauen sie Netzwerke zu Maklern, Banken und Notariaten aus, steuern Vertriebsaktivitäten und setzen digitale Beratungstools ein, um neue Kunden zu gewinnen.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für den Einstieg wird oft eine Aus- oder Weiterbildung im Bankwesen oder in der Finanzdienstleistung vorausgesetzt.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Immobilienfinanzierungsberater/in?

Das Gehalt liegt im Mittel bei 6.343 € brutto im Monat.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Immobilienfinanzierungsberater/in?

Im Berufsalltag greifen zahlreiche Vorschriften zu Finanz- und Förderrecht, die genau beachtet werden müssen. Du arbeitest überwiegend am Bildschirm, hast intensiven Kundenkontakt und trägst Verantwortung für hohe Vermögenswerte. Beratungsgespräche finden häufig am Abend oder am Wochenende statt, daher können die Arbeitszeiten unregelmäßig sein.

Kann man sich als Immobilienfinanzierungsberater/in selbständig machen?

Eine Selbständigkeit ist möglich. Viele Berater/innen eröffnen ein eigenes Büro als unabhängige Finanzierungsberater/in und vermitteln Darlehen unterschiedlicher Banken.

Womit arbeitet man als Immobilienfinanzierungsberater/in?

Zu den typischen Arbeitsmitteln gehören Finanzierungs- und Kreditprodukte sowie Unterlagen wie Vermögensanalysen, Grundbuchauszüge und Kaufverträge. Du nutzt PC, Telefon, Internetzugang, Tablet und Videokonferenztools, um Kundendaten auszuwerten und Finanzierungskonzepte vorzustellen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Immobilienfinanzierungsberater/innen?

Fortbildungen decken Themen wie Finanzierungsformen, Leasing, Factoring, Anlage- und Vermögensberatung, Immobilienwirtschaft, Wertpapierhandel, Markt- und Kundenbearbeitung sowie Bank- und Versicherungsrecht ab. Solche Kurse helfen dir, dein Fachwissen zu vertiefen und neue Kundengruppen zu erschließen.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es für Immobilienfinanzierungsberater/innen?

Immobilienfinanzierungsberater/innen können sich fachlich oder hierarchisch weiterentwickeln. Mit Erfahrung und Zusatzqualifikationen sind Positionen als Fachberater/in Finanzdienstleistungen, Fachwirt/in Finanzberatung oder Fachwirt/in Leasing möglich. Ein Studium im Bereich Bank- und Finanzdienstleistungen eröffnet zusätzliche Karriereschritte.

Wie sind die Berufsaussichten als Immobilienfinanzierungsberater/in?

Die Berufsaussichten als Immobilienfinanzierungsberater/in sind ausgeglichen. Aktuell ist der Fachkräftemangel hoch – offene Stellen sind schwer zu besetzen. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch zusätzliche Stellen frei werden. Gleichzeitig schrumpft die Beschäftigung bis 2040. Arbeitgeber werden Bewerber voraussichtlich schneller finden, sodass die Konkurrenz langfristig steigt. Genug Nachwuchs ist vorhanden, doch die Gesamtzahl der Fachkräfte geht zurück.

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