Baukalkulator/Baukalkulatorin
Auch bekannt als: Quantity surveyor (m/f)
Über den Beruf
Baukalkulator/innen ermitteln Baukosten für Neu-, Umbau- und Sanierungsprojekte. Sie analysieren Ausschreibungsunterlagen, schätzen den Bedarf an Personal, Material und Geräten und beziehen Marktpreise sowie die Auslastung des eigenen Betriebs in ihre Berechnungen ein. Auf Basis dieser Daten legen sie präzise Angebote vor, führen Preisverhandlungen mit Liefer-, Bau- und Subunternehmen und dokumentieren alle Positionen in Leistungsverzeichnissen. Während der Projektdurchführung prüfen sie Rechnungen und vergleichen Soll- und Ist-Kosten, um eventuelle Nachträge oder Nachkalkulationen anzustoßen. Mit aktueller Software pflegen sie ihre Kennzahlen und sichern so die Wirtschaftlichkeit jedes Bauvorhabens.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Oft wird für den Zugang eine bautechnische Aus- oder Weiterbildung oder ein passendes Studium vorausgesetzt.
Zugangswege
Stellenangebote
Aktuelle Stellenangebote
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Baukalkulator/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 5.363 € brutto im Monat. Mit Erfahrung kannst du zwischen 4.266 € und 6.801 € verdienen.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Baukalkulator/in?
Die Arbeit erfolgt überwiegend am Bildschirm und in Büroräumen. Häufig wechselst du zwischen konzentrierter Computerarbeit und Terminen mit Auftraggebern oder bauausführenden Firmen, wenn du Verhandlungen führst.
Wie sind die Berufsaussichten als Baukalkulator/in?
Die Berufsaussichten als Baukalkulator/in sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Zudem ist der Fachkräftemangel hoch — offene Stellen sind schwer zu besetzen, das spricht für Jobsuchende. Gleichzeitig sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern bis 2040, Arbeitgeber suchen länger. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch zusätzliche Stellen frei werden.
Womit arbeitet man als Baukalkulator/in?
Baukalkulator/innen arbeiten mit Projektunterlagen wie Leistungsverzeichnissen, Bauplänen, Verträgen und Rechnungen. Am PC nutzt du spezielle Baukalkulationsprogramme, Tabellenkalkulationen sowie Telefon und E-Mail, um Angebote einzuholen und Daten zu pflegen.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Baukalkulator/innen?
Weiterbildungen decken betriebswirtschaftliche und juristische Themen rund um Bauprojekte ab. Du kannst dich etwa in Kosten- und Leistungsrechnung, Kostenmanagement, Controlling, Baurecht oder Bauprojektmanagement spezialisieren.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es für Baukalkulator/innen?
Mit Berufserfahrung kommen akademische Abschlüsse infrage. Ein Bachelor- oder Masterstudium in Baubetriebswirtschaft, Baumanagement oder Bauingenieurwesen eröffnet dir Führungs- und Projektleitungspositionen.
