Bauabrechner/Bauabrechnerin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Bauabrechner/Bauabrechnerin

Auch bekannt als: Baustellenabrechner/in

BerufsfeldBau & Architektur
Arbeitsortein Büroräumen · auf Baustellen · im Homeoffice bzw. mobil
Offene Stellen393

Über den Beruf

Bauabrechner/innen erfassen Mengen, kalkulieren Kosten und erstellen Abrechnungsunterlagen für Bauprojekte. Auf Grundlage von Ausführungsplänen, Leistungsverzeichnissen und örtlichen Aufmaßen ermitteln sie die genauen Material- und Arbeitsmengen. Sie vergleichen Angebote, erstellen Leistungsverzeichnisse und vergeben Aufträge an Fachfirmen. Während der Bauphase überwachen sie Termine, dokumentieren Fortschritte und führen Soll-Ist-Vergleiche durch. Rechnungen von Lieferanten und Subunternehmen prüfen sie sorgfältig, legen Zwischen- und Schlussrechnungen an und steuern das Mahnwesen. Zudem fertigen sie Nach- und Abschlusskalkulationen sowie aussagekräftige Projektberichte, die als Basis für betriebliche Entscheidungen dienen. Ihre Analysen zeigen, ob das Vorhaben im geplanten Budgetrahmen bleibt.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für den Zugang wird oft eine bautechnische Aus- oder Weiterbildung oder ein entsprechendes Studium vorausgesetzt.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Bauabrechner/in?

Das Gehalt als Bauabrechner/in liegt typischerweise bei 5.363 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Unternehmensgröße und Region kannst du zwischen 4.266 € und 6.801 € verdienen. Mit zusätzlicher Verantwortung oder speziellen Softwarekenntnissen sind oft noch höhere Einkommen möglich.

Wie sind die Berufsaussichten als Bauabrechner/in?

Die Berufsaussichten als Bauabrechner/in sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040, sodass zusätzliche Stellen entstehen. Aktuell herrscht hoher Fachkräftemangel – offene Positionen bleiben oft lange unbesetzt, was Bewerbern entgegenkommt. Gleichzeitig sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern bis 2040, weil Arbeitgeber länger nach passenden Kräften suchen müssen. Zudem werden viele Altersabgänge erwartet, wodurch weitere Jobs frei werden.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Bauabrechner/in?

Die Arbeitsbedingungen für Bauabrechner/innen sind von intensiver Bildschirmarbeit in Büroräumen geprägt. Du nutzt überwiegend Abrechnungs- und Kalkulationsprogramme am PC, um Leistungen zu erfassen und Rechnungen zu prüfen. Hohe Konzentration ist dabei wichtig, weil schon kleine Zahlendreher große Auswirkungen haben können.

Womit arbeitet man als Bauabrechner/in?

Typische Arbeitsmittel sind Bau- und Ausführungspläne, die als Grundlage für Mengen- und Kostenberechnungen dienen. Am Schreibtisch nutzt du PC, Internetzugang, Telefon sowie spezialisierte Abrechnungsprogramme, um Daten zu erfassen und aussagekräftige Berichte zu erstellen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Bauabrechner/in?

Für Bauabrechner/innen stehen vielfältige Fachkurse offen: Kosten- und Leistungsrechnung, Kostenmanagement, Kalkulation, Controlling oder Bauprojektmanagement eignen sich besonders. Ergänzende Seminare in betrieblicher Organisation erweitern deine Kompetenzen und erhöhen deine Chancen auf verantwortungsvollere Aufgaben.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Bauabrechner/in?

Aufstiegsmöglichkeiten ergeben sich vor allem über ein Studium der Baubetriebswirtschaft oder des Baumanagements. Ein Bachelor kann den Weg in Projekt- oder Abteilungsleitungen eröffnen, ein Master qualifiziert für Führungsaufgaben im oberen Management oder in der Beratung. Mit wachsender Praxiserfahrung lassen sich außerdem leitende Positionen in großen Bauunternehmen erreichen.

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