Arbeitsplanungsingenieur/Arbeitsplanungsingenieurin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Arbeitsplanungsingenieur/Arbeitsplanungsingenieurin

Auch bekannt als: Fertigungsplaner/in · Ingenieur/in - FertigungsplanungPlanungsingenieur/inProduktionsplaner/inPlanning Engineer (m/f) ·

BerufsfeldTechnik & Elektro
Arbeitsortein Büroräumen · in Werkstätten, Werk-/Produktionshallen · in Lagerräumen · im Homeoffice bzw. mobil
Offene Stellen86

Über den Beruf

Arbeitsplanungsingenieure und Arbeitsplanungsingenieurinnen planen Fertigungsabläufe, legen Arbeitsschritte fest und stimmen sie mit Produktion und Einkauf ab. Sie erstellen Fertigungsstücklisten, Arbeitspläne und Zeitkalkulationen, damit jedes Teil termingerecht von der Maschine kommt. Anhand betriebswirtschaftlicher Daten berechnen sie die Herstellungskosten und kalkulieren Angebote. Während der laufenden Produktion prüfen sie, ob Durchlaufzeiten, Stückzahlen und Qualitätswerte eingehalten werden; Abweichungen analysieren sie sofort und passen Prozesse an. Sie werten Kennzahlen aus, leiten daraus Maßnahmen zur Steigerung von Produktivität und Wirtschaftlichkeit ab und stoßen kontinuierliche Verbesserungsprojekte an. Häufig bereiten sie dazu Schulungen vor und führen Kolleginnen und Kollegen in neue Abläufe oder Softwarelösungen ein.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für den Zugang wird oft ein abgeschlossenes Studium in einem zur jeweiligen Branche passenden Fachgebiet erwartet.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Arbeitsplanungsingenieur/in?

Das Gehalt liegt im Mittel bei 7.084 € brutto im Monat.

Wie sind die Berufsaussichten als Arbeitsplanungsingenieur/in?

Die Berufsaussichten als Arbeitsplanungsingenieur/in sind ausgeglichen. Aktuell herrscht hoher Fachkräftemangel – offene Stellen sind schwer zu besetzen, was Jobsuchenden entgegenkommt. Die Konkurrenz unter Bewerbern sinkt bis 2040, Arbeitgeber suchen länger. Gleichzeitig schrumpft die Beschäftigung bis 2040. Zudem gibt es weniger Altersabgänge als in anderen Berufen.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Arbeitsplanungsingenieur/in?

Der Arbeitsalltag wechselt häufig zwischen Büro, Werkstatt und Produktionshalle. Du arbeitest viel am Bildschirm mit Planungs- und Steuerungssoftware, kontrollierst aber auch direkt in Lager- und Fertigungsbereichen, ob Vorgaben eingehalten werden.

Womit arbeitet man als Arbeitsplanungsingenieur/in?

Zum Arbeitsalltag gehören Unterlagen wie Fertigungsstücklisten, Arbeitspläne, Statistiken und Kostenermittlungen. Außerdem nutzt du Büroausstattung und Software am PC, Internetzugang, Telefon sowie Videokonferenz-Tools.

Kann man sich als Arbeitsplanungsingenieur/in selbständig machen?

Ja, Arbeitsplanungsingenieure/innen können ein eigenes Planungsbüro eröffnen. Damit berätst du Unternehmen projektweise zu Fertigungs- und Prozessoptimierungen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Arbeitsplanungsingenieur/in?

Gefragt sind Fortbildungen in betrieblicher Organisation, Produktions- und Fertigungstechnik, Qualitätsmanagement, Ergonomie oder Projektmanagement. Mit solchen Kursen bleibst du fachlich auf dem neuesten Stand und erweiterst dein Profil für anspruchsvollere Aufgaben.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Arbeitsplanungsingenieur/in?

Aufsteigen kannst du beispielsweise über ein REFA-Ingenieur-Studium oder Studiengänge wie Maschinenbau, Elektrotechnik oder Fahrzeugtechnik. Mit einem solchen Abschluss übernimmst du häufig Leitungs- oder Beratungsfunktionen in Industrial Engineering und Produktionsplanung.

86 Stellenangebote ansehen