Zahnarztsekretär/Zahnarztsekretärin
Auch bekannt als: Dental secretary (m/f)
Über den Beruf
Zahnarztsekretär/innen organisieren den gesamten Informationsfluss einer Zahnarztpraxis. Sie empfangen Patienten, beurteilen die Dringlichkeit von Behandlungswünschen und vergeben Termine telefonisch, online oder direkt am Tresen. Am Computer führen sie elektronische Patientenakten, hinterlegen Befunde, Röntgenbilder und Kostenpläne und übermitteln Krankschreibungen digital an die Krankenkassen. Für eine korrekte Abrechnung wenden sie GOÄ- und EBM-Vorgaben an, erstellen Heil- und Kostenpläne und überwachen Zahlungseingänge. Sie verfassen Arztbriefe, Überweisungen sowie Behandlungsberichte und halten den Kontakt zu Versicherungen, Laboren oder Pharmareferenten. Tritt ein dringender Befund auf, leiten sie die Informationen sofort an den Zahnarzt weiter. Neben der Praxisverwaltung geben sie Rat zu organisatorischen Fragen, etwa zur professionellen Zahnreinigung, und händigen Rezepte oder Prophylaxe-Ratgeber aus.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Oft wird für den Zugang eine kaufmännische Aus- oder Weiterbildung im Gesundheitswesen vorausgesetzt.
Zugangswege
Stellenangebote
Aktuelle Stellenangebote
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Zahnarztsekretär/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.788 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 3.096 € und 4.541 €. Zusätzliche Qualifikationen in Abrechnung oder Praxismanagement können das Einkommen weiter erhöhen.
Wie sind die Berufsaussichten als Zahnarztsekretär/in?
Die Berufsaussichten als Zahnarztsekretär/in sind eher schwierig. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch Stellen frei werden. Gleichzeitig schrumpft die Beschäftigung bis 2040. Der Fachkräftemangel ist gering, offene Stellen werden schnell besetzt — das erhöht den Konkurrenzdruck. Zudem dürfte die Konkurrenz unter Bewerbern bis 2040 weiter steigen.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Zahnarztsekretär/in?
Der Arbeitsalltag ist von intensiver Bildschirmarbeit in Büro- und Praxisräumen geprägt. Du wechselst häufig zwischen Telefonaten, Patientenempfang und Verwaltungsaufgaben und hast dabei ständigen Kundenkontakt. Unregelmäßige Arbeitszeiten wie Not- oder Wochenenddienste sind möglich, außerdem musst du vielfältige gesetzliche Vorgaben einhalten.
Womit arbeitet man als Zahnarztsekretär/in?
Zentrale Arbeitsmittel sind elektronische Patientenakten, Heil- und Kostenpläne, Abrechnungsdokumente und Terminkalender. Technisch nutzt du PC, Praxisverwaltungssystem, Internetzugang, Telefon und ein Kartenlesegerät für Versicherungskarten.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Zahnarztsekretär/in?
Beliebte Kurse drehen sich um Praxismanagement, Abrechnung nach GOÄ/EBM, Buchführung im Gesundheitswesen oder medizinische Dokumentation. Auch Seminare zu IGeL-Leistungen oder Kodierung können dein Profil schärfen.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Zahnarztsekretär/in?
Ein typischer Aufstieg führt über die Weiterbildung zur Fachwirt/in für zahnärztliches Praxismanagement oder zur Fachwirt/in im Gesundheits- und Sozialwesen. Darüber hinaus kannst du dich zur Zahnmedizinischen Verwaltungsassistent/in oder Fachassistent/in qualifizieren. Wer höher hinaus will, kann ein Bachelor- oder Masterstudium im Gesundheitsmanagement oder in der Gesundheitsökonomie anschließen und damit in leitende Verwaltungsfunktionen wechseln.
