Visagist/Visagistin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Visagist/Visagistin

Auch bekannt als: Makeup Artist (m/f)

BerufsfeldGesundheit & Medizin
Arbeitsortein Garderoben- bzw. Maskenräumen · in Studios oder Ateliers · in Verkaufsräumen · auf oder hinter Bühnen · im Freien bei Außenveranstaltungen oder -dreharbeiten
Offene Stellen19

Über den Beruf

Visagisten und Visagistinnen schminken Menschen für Fotoshootings, Bühnenauftritte und private Feiern. Sie analysieren Hauttyp, Gesichtsform sowie Farbwirkung und wählen passende Foundations, Lidschatten oder Lippenfarben. Mit Contouring, Highlighting und Concealern kaschieren sie Rötungen, Narben oder Falten und betonen gewünschte Partien. Ob dezentes Tages-, glamouröses Abend-, fantasievolles Foto- oder haltbares Braut-Make-up – jeder Look wird dem Anlass angepasst. Häufig ergänzen sie das Styling durch Föhnen, Flechten oder Hochsteckfrisuren und beraten zum passenden Haarschmuck. In Parfümerien oder Drogerien präsentieren sie Neuheiten, erklären Anwendungstechniken und erstellen Farbkonzepte nach dem Jahreszeitenmodell. Einige entwickeln Workshops, um Kundschaft oder Nachwuchskräfte in Schminktricks zu schulen. Sorgfältige Produktpflege und strikte Hygieneregeln sichern dabei stets ein professionelles Ergebnis.

Ausbildung & Zugang

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Visagist/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 2.259 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 1.793 € und 2.773 €. Freie Mitarbeit bei Film- oder Werbeproduktionen kann zusätzlich mit Tages- oder Projektgagen vergütet werden.

Ist der Beruf als Visagist/in körperlich anstrengend?

Der Job fordert in erster Linie eine ruhige Hand und langes Stehen, körperlich schwer heben musst du selten. Durch den engen Körperkontakt und die Feinarbeit direkt am Gesicht kann die Tätigkeit für Rücken, Augen und Konzentration aber ermüdend sein.

Wie sind die Berufsaussichten als Visagist/in?

Die Berufsaussichten als Visagist/in sind gut. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen sind schwer zu besetzen, das spricht für Jobsuchende. Die Konkurrenz unter Bewerbern sinkt bis 2040, Arbeitgeber suchen länger. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch zusätzliche Stellen frei werden. Gleichzeitig schrumpft die Gesamtbeschäftigung bis 2040.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Visagist/in?

Du arbeitest in Maskenräumen, Studios oder Verkaufsflächen und führst präzise Feinarbeiten am Gesicht aus. Häufige Kundenkontakte und enger Körperkontakt gehören ebenso dazu wie der Umgang mit verschiedenen Schminktechniken und ‑präparaten.

Womit arbeitet man als Visagist/in?

Zum Handwerkszeug gehören Make-up-Produkte wie Foundations, Lidschatten, Rouge, Lippenstift, Puder und Reinigungspräparate. Pinsel, Schwämmchen, Lupenlampe und Pinzetten sorgen für saubere Ergebnisse, während PC, Terminplaner und Fachliteratur die Organisation unterstützen.

Kann man sich als Visagist/in selbständig machen?

Ja, viele Visagisten/Visagistinnen eröffnen ein eigenes Visagistik- und Stylingstudio. Alternativ kannst du als mobile/r Make-up-Artist Veranstaltungen, Fotoshootings oder Filmsets betreuen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Visagist/in?

Beliebte Fortbildungen sind Fachkurse in Visagistik oder Maskenbildnerei sowie Seminare zu kosmetischer Massage, Lymphdrainage, Spezialbehandlungen, Hygiene oder Verkaufstechniken. Solche Schulungen vertiefen dein Fachwissen und eröffnen neue Einsatzgebiete.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Visagist/in?

Mit einer Aufstiegsweiterbildung zum/zur Fachwirt/in für Kosmetik und Wellness kannst du Leitungs- und Managementaufgaben in Studios übernehmen. Ein Bachelor- oder Masterstudium in Maskenbild ermöglicht dir, bei Film, Fernsehen oder Theater gestalterische Schlüsselpositionen einzunehmen.

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