Tierheimleiter/Tierheimleiterin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Tierheimleiter/Tierheimleiterin

BerufsfeldNaturwissenschaft & Umwelt
Arbeitsortein Büroräumen · in und an Gehegen und Freigehegen · bei Interessenten/Interessentinnen · im Freien, z.B. bei Kontrollen von Missstandsmeldungen · im Homeoffice bzw. mobil
Offene Stellen11

Über den Beruf

Tierheimleiter/innen steuern den gesamten Ablauf in einem Tierheim: Sie kalkulieren Futter-, Medikamenten- und Instandhaltungskosten, beschaffen Materialien und teilen Schichten ein. Bei der Aufnahme prüfen sie Verhalten und Gesundheit der Tiere, lassen kranke Exemplare absondern und ordnen tierärztliche Untersuchungen an. Interessierte beraten sie ausführlich, besprechen Auffälligkeiten, prüfen Haltungsvoraussetzungen und besuchen gegebenenfalls das künftige Zuhause. Auch Kunden, die ihr Tier nur vorübergehend abgeben, erhalten Beratung. Neben der Organisation packen sie selbst an, reinigen Gehege, füttern und tränken und dokumentieren alle Abläufe. Geht eine Meldung über schlechte Tierhaltung ein, koordinieren sie Kontrollen und unterstützen das Veterinäramt. Sie geben jedem Heimtier eine artgerechte Versorgung und vermitteln es, wenn möglich, in ein neues Zuhause.

Ausbildung & Zugang

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Tierheimleiter/in?

Für Tierheimleiter/innen liegen derzeit keine bundesweit einheitlichen Gehaltsstatistiken vor. Das Einkommen hängt stark von der Trägerform des Tierheims (kommunal, gemeinnützig, privat), der Betriebsgröße, regionalen Tarifverträgen und deiner Berufserfahrung ab. Zusätzliche Qualifikationen wie ein Meistertitel oder betriebswirtschaftliche Weiterbildungen können die Bezahlung ebenfalls verbessern.

Wie sind die Berufsaussichten als Tierheimleiter/in?

Die Berufsaussichten als Tierheimleiter/in sind ausgeglichen. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch regelmäßig Stellen frei werden. Gleichzeitig schrumpft die Gesamtbeschäftigung bis 2040, was den Markt etwas einengt. Der Fachkräftemangel ist gering – offene Stellen werden meist rasch besetzt, sodass du mit spürbarer Konkurrenz rechnen musst.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Tierheimleiter/in?

Die Arbeit verbindet Büroorganisation mit praktischem Einsatz am Tier. Du trägst Verantwortung für Mitarbeiter/innen und den wirtschaftlichen Betrieb, planst Schichten und kalkulierst Kosten. Gleichzeitig packst du bei Pflege, Fütterung und Kontrollen in Ställen oder Freigehegen mit an – oft unter Geruchseinfluss und bei jedem Wetter.

Womit arbeitet man als Tierheimleiter/in?

Tierheimleiter/innen haben täglich direkt mit Hunden, Katzen, Kleintieren, Vögeln und Reptilien zu tun. Sie nutzen Käfige, Einstreu sowie Medikamente und Pflegemittel, um die Tiere artgerecht zu versorgen. Für Verwaltungsaufgaben kommen PC, Internetzugang, Telefon und Kostenrechnungsunterlagen zum Einsatz.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Tierheimleiter/in?

Fortbildungen drehen sich vor allem um Tierpflege oder um Tierzucht und -haltung. Damit kannst du neueste Haltungsstandards kennenlernen oder dein Wissen über artgerechte Zucht vertiefen und so verantwortungsvollere Aufgaben übernehmen.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Tierheimleiter/in?

Mit Berufserfahrung kannst du die Prüfung zum/zur Tierpflegemeister/in ablegen und so die Leitung größerer Einrichtungen übernehmen. Alternativ eröffnet dir ein Bachelor- oder Masterstudium in Unternehmensführung oder Management den Weg zu kaufmännischen Leitungsfunktionen, etwa bei Trägern oder Tierschutzverbänden.

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