Geprüfter Restaurator im Maurer- und Betonbauerhandwerk/Geprüfte Restauratorin im Maurer- und Betonbauerhandwerk - Master Professional für Restaurierung im Handwerk – Arbeitsumfeld
Weiterbildung

Geprüfter Restaurator im Maurer- und Betonbauerhandwerk/Geprüfte Restauratorin im Maurer- und Betonbauerhandwerk - Master Professional für Restaurierung im Handwerk

Auch bekannt als: Restaurator/in - Maurerhandwerk · Master (m/f) Professional in Restoration in the craft trades sector

BerufsfeldBau & Architektur
Arbeitsorteauf Baustellen bzw. in und an historischen Bauwerken · in Werkstatträumen · in Büroräumen
DauerUnterschiedlich
Offene Stellen91

Über den Beruf

Restaurator/innen im Maurer- und Betonbauerhandwerk untersuchen historische Mauern, Bögen und Betonbauten, ordnen sie kunst- und kulturgeschichtlich ein und erstellen präzise Schadenskartierungen. Sie bestimmen Feuchte- oder Salzgehalt, wählen geeignete Werkstoffe und entscheiden zwischen traditionellen Techniken wie Feldstein- oder Lehmbau und modernen Verfahren etwa Partikelstrahlen oder Rissinjektionen. Auf Basis ihrer Analysen kalkulieren sie Kosten, planen Termine und fertigen Arbeitsbeschreibungen für öffentliche oder private Auftraggeber. Digitale Hilfen wie 3-D-Laserscans, Drohnenaufnahmen oder Aufmaß-Apps sichern eine lückenfreie Dokumentation. Auf der Baustelle richten sie Gerüste ein, fertigen bei Bedarf Schablonen und leiten Fachkräfte an, bis jede Verstärkung, Fuge oder Betonergänzung sitzt. Abschließend halten sie sämtliche Maßnahmen zeichnerisch, fotografisch und schriftlich fest und garantieren damit die dauerhafte Erhaltung des Bauwerks.

Ausbildung & Zugang

BerufstypWeiterbildungsberuf: Master Professional
AusbildungsartWeiterbildungsprüfung nach bundesweit einheitlicher Regelung.
DauerUnterschiedlich
Zugangsvoraussetzungen1
  • I.d.R. bestandene Meisterprüfung im Maurer- und Betonbauerhandwerk

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Geprüfter Restaurator im Maurer- und Betonbauerhandwerk/Geprüfte Restauratorin im Maurer- und Betonbauerhandwerk - Master Professional für Restaurierung im HandwerkAktueller Beruf

Häufige Fragen

Was verdient man als Restaurator/in im Maurer- und Betonbauerhandwerk?

Das tarifliche Bruttojahresgehalt liegt zwischen 67.020 € und 73.320 € pro Jahr. Mit wachsender Verantwortung, etwa als Projektleiter/in, oder in Regionen mit hoher Bautätigkeit kannst du an das obere Ende dieser Spanne herankommen.

Wie lange dauert die Weiterbildung zum/zur Restaurator/in im Maurer- und Betonbauerhandwerk?

Die Dauer ist nicht einheitlich geregelt und richtet sich nach dem jeweiligen Bildungsanbieter sowie danach, ob du den Lehrgang in Voll- oder Teilzeit besuchst. So kannst du den Zeitrahmen flexibel an deine berufliche Situation anpassen.

Ist der Beruf als Restaurator/in im Maurer- und Betonbauerhandwerk körperlich anstrengend?

Der Beruf erfordert eine solide körperliche Fitness. Du arbeitest häufig auf hohen Gerüsten, hältst kniende oder gebückte Positionen und bedienst vibrierende Geräte – dafür brauchst du Schwindelfreiheit, kräftige Arme und eine belastbare Wirbelsäule.

Wie sind die Berufsaussichten als Restaurator/in im Maurer- und Betonbauerhandwerk?

Die Berufsaussichten als Restaurator/in im Maurer- und Betonbauerhandwerk sind ausgeglichen. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen bleiben häufig länger unbesetzt, was deine Chancen verbessert. Außerdem werden viele Altersabgänge erwartet, sodass zusätzliche Positionen freiwerden. Allerdings schrumpft die Gesamtbeschäftigung bis 2040, wodurch der Wettbewerb langfristig wieder anziehen könnte.

Welche digitalen Skills braucht man als Restaurator/in im Maurer- und Betonbauerhandwerk?

Digitale Kompetenzen werden in diesem Beruf immer wichtiger. Du solltest den Umgang mit 3-D-Laserscannern, Drohnen und Aufmaß-Apps beherrschen, um Bauwerke präzise zu vermessen und Schäden zu dokumentieren. Auch Dokumentenmanagementsysteme und Augmented-Reality-Tools helfen dir, Restaurierungspläne zu verwalten oder Modelle virtuell zu prüfen.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Restaurator/in im Maurer- und Betonbauerhandwerk?

Die Arbeitsbedingungen wechseln zwischen Bürotagen und praktischen Einsätzen auf Baustellen oder an historischen Bauwerken. Im Freien bist du Sonne, Regen oder Kälte ausgesetzt, trägst Schutzkleidung und sicherst dich auf Leitern oder Gerüsten gegen Absturz. Gleichzeitig trägst du Verantwortung für Mitarbeiter/innen und wertvolle Bausubstanz, was organisatorisches Geschick und Sorgfalt erfordert.

Womit arbeitet man als Restaurator/in im Maurer- und Betonbauerhandwerk?

Restaurator/innen nutzen sowohl klassische Bau- und Handwerkzeuge als auch moderne Technik. Das Spektrum reicht von Steinsägen, Schleif- und Strahlgeräten über Laser- oder Ultraschallmeißel bis hin zu Drohnen, 3-D-gedruckten Schablonen und PC-Software für Kalkulation und Dokumentation. Als Werkstoffe kommen unter anderem Natur- und Ziegelsteine, Lehm, Mörtel, Betonmischungen und spezielle Schutzanstriche zum Einsatz.

Kann man sich als Restaurator/in im Maurer- und Betonbauerhandwerk selbständig machen?

Ja, eine Selbständigkeit ist in diesem Beruf möglich. Nach Eintragung in die Handwerksrolle kannst du einen eigenen Restaurierungsbetrieb gründen und Aufträge etwa von Behörden, Kirchen oder Privatkundschaft annehmen.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Restaurator/in im Maurer- und Betonbauerhandwerk?

Aufstiegschancen ergeben sich vor allem innerhalb des Betriebs oder auf Projektebene. Mit Erfahrung kannst du die Leitung eines Teams oder Fachbereichs übernehmen, als Ausbilder/in Lehrgänge betreuen oder dich auf Spezialgebiete wie Betonkonservierung oder historische Putztechniken fokussieren. Wer zusätzliche Verantwortung sucht, kann auch in größere Organisationen wechseln und dort die Gesamtkoordination umfangreicher Restaurierungsvorhaben steuern.

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