Reklamationssachbearbeiter/Reklamationssachbearbeiterin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Reklamationssachbearbeiter/Reklamationssachbearbeiterin

Auch bekannt als: Consumer-Complaint Clerk m/f

BerufsfeldWirtschaft & Finanzen
Arbeitsortein Büroräumen · im Homeoffice bzw. mobil
Offene Stellen172

Über den Beruf

Reklamationssachbearbeiter/innen bearbeiten Kundenbeschwerden vom ersten Anruf bis zum Abschlussfall. Sie erfassen Reklamationen in CRM- oder ERP-Systemen, prüfen Belege und haken bei fehlenden Angaben nach. Anschließend klären sie gemeinsam mit Produktion, Versand oder Service die Ursache des Mangels und entwickeln eine Lösung. Fällt die Entscheidung auf Reparatur, Ersatz oder Gutschrift, stoßen sie die nötigen Aufträge an und halten den Kunden über jeden Schritt auf dem Laufenden. Währenddessen dokumentieren sie sämtliche Vorgänge, nutzen Deeskalationstechniken und werten ihre Daten statistisch aus, um dem Qualitätsmanagement Hinweise auf Serienfehler und Prozesslücken zu liefern. Chatbots oder Voicebots übernehmen heute Routinefragen; Reklamationssachbearbeiter/innen kümmern sich um komplexe Fälle und wandeln Unzufriedenheit wieder in Vertrauen.

Ausbildung & Zugang

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Reklamationssachbearbeiter/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 4.428 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Branche und Region kannst du zwischen 3.416 € und 5.753 € verdienen.

Wie sind die Berufsaussichten als Reklamationssachbearbeiter/in?

Die Berufsaussichten als Reklamationssachbearbeiter/in sind ausgeglichen. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch in den kommenden Jahren Stellen frei werden. Gleichzeitig schrumpft die Beschäftigung bis 2040, sodass insgesamt weniger Jobs entstehen. Außerdem besteht nur ein geringer Fachkräftemangel – offene Positionen sind daher meist schnell besetzt, weshalb du mit mehr Konkurrenz rechnen musst.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Reklamationssachbearbeiter/in?

Die Arbeit spielt sich überwiegend im Büro oder im Homeoffice ab und ist von intensiver Bildschirmtätigkeit geprägt. Du telefonierst oder chattest viel mit Kund/innen und stimmst dich eng mit Fachabteilungen ab, weshalb ständiger Kundenkontakt dazugehört.

Womit arbeitet man als Reklamationssachbearbeiter/in?

Reklamationssachbearbeiter/innen nutzen vor allem PC-Arbeitsplätze mit Internetzugang, Telefon und Videokonferenztools. Für die Fallbearbeitung greifen sie auf ERP- und andere Datenverwaltungssysteme zu und werten Unterlagen wie Auftragsdokumente, Reklamationsformulare sowie Kundenkorrespondenz aus.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Reklamationssachbearbeiter/in?

Für fachliche Updates bieten sich Seminare zu Customer Relationship Management, Telefonverkauf oder Call-Center-Techniken an. Du kannst dich außerdem in E-Business, Shop-Systemen oder Neukundengewinnung weiterbilden, um dein Profil für Online-Kanäle zu stärken.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Reklamationssachbearbeiter/in?

Mit Berufserfahrung kannst du dich über Aufstiegsweiterbildungen wie Handelsfachwirt/in, Fachwirt/in Vertrieb im Einzelhandel oder Betriebswirt/in Handel für Leitungsaufgaben qualifizieren. Ein Bachelor- oder Masterstudium in Marketing, Vertrieb oder Handelsbetriebswirtschaft eröffnet dir zudem den Weg in strategische Positionen.

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