Rechnungsprüfer/Rechnungsprüferin
Auch bekannt als: Auditor (m/f)
Über den Beruf
Rechnungsprüfer/innen kontrollieren Zahlungsvorgänge, prüfen Kassen- und Buchführungen und bewerten Vermögens- sowie Schuldenstände von Kommunen oder anderen öffentlichen Stellen. Anhand von HGB-Vorgaben und Kostenanalysen durchforsten sie Belege, Verträge und elektronische Buchungssysteme, decken Unstimmigkeiten auf und beurteilen, ob Gelder wirtschaftlich eingesetzt wurden. Sie analysieren Jahresabschlüsse, kalkulieren Rückstellungen und vergleichen Soll- mit Ist-Kosten, etwa bei der Vergabe und Abrechnung von Bauprojekten. Erkenntnisse halten sie in Prüfungsberichten fest, erläutern sie in Ausschüssen und machen Defizite öffentlich. Liegt der Haushaltsplan innerhalb des genehmigten Rahmens, geben sie Investitionsmittel frei oder veranlassen Nachbesserungen. Ihr jederzeitiges Einsichtsrecht in Akten, Datenbanken und Kassenbestände sichert eine vollständige Kontrolle; erst mit ihrem Prüfvermerk fließt das Geld.
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Häufige Fragen
Was verdient man als Rechnungsprüfer/in?
Die Bruttobesoldung liegt zwischen 40.380 € und 77.136 € pro Jahr. Wie hoch dein Monatsbetrag genau ausfällt, richtet sich nach Besoldungsgruppe, Berufserfahrung und Bundesland.
Wie sind die Berufsaussichten als Rechnungsprüfer/in?
Die Berufsaussichten als Rechnungsprüfer/in sind gut. Der Fachkräftemangel ist hoch, offene Stellen lassen sich schwer besetzen – das spielt dir als Bewerber/in in die Karten. Zudem werden viele Altersabgänge erwartet, sodass zusätzliche Posten frei werden.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Rechnungsprüfer/in?
Rechnungsprüfer/innen sitzen überwiegend in Büroräumen und verbringen viel Zeit am Bildschirm. Dabei trägst du große Verantwortung, weil du den Einsatz öffentlicher Gelder kontrollierst. Viele Dienststellen ermöglichen zusätzlich tageweises Homeoffice oder mobiles Arbeiten.
Womit arbeitet man als Rechnungsprüfer/in?
Zu den wichtigsten Hilfsmitteln gehören Kassen- und Buchführungsunterlagen sowie komplette Jahresabschlüsse, die geprüft werden. Am Arbeitsplatz nutzt du PC, Internetzugang, Telefon und spezialisierte Prüfungssoftware, um Zahlen auszuwerten und Berichte zu schreiben.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Rechnungsprüfer/in?
Seminare zu Kosten- und Leistungsrechnung, Bilanzierung oder Controlling sind gängige Weiterbildungen. Auch Kurse in Wirtschaftsprüfung, Revision oder Steuerrecht helfen dir, dein Prüfwissen zu vertiefen und aktuell zu halten.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Rechnungsprüfer/in?
Ein Masterstudium in Finanz- und Rechnungswesen, Controlling oder in Steuern und Prüfungswesen bietet die größte Aufstiegschance. Anschließend ist sogar eine Promotion möglich, etwa im Bereich Business Administration, um sich für strategische Leitungsaufgaben zu empfehlen.
