Produktionsassistent/Produktionsassistentin (Film/Fernsehen)
Über den Beruf
Produktionsassistent/innen für Film und Fernsehen organisieren den Drehalltag von der ersten Kalkulation bis zum letzten Schnitt. Sie stimmen Dreh-, Schnitt- und Einsatzpläne ab, buchen Teams, disponieren Technik und behalten Budgets sowie Belege im Blick. Bei Location-Scouts prüfen sie, ob Stromanschlüsse, Sicherheit und Genehmigungen passen und planen An- und Abreise der Crew. Requisiten, Verträge und Versicherungen holen sie ein, werten Kostenstatistiken fürs Controlling aus und melden Abweichungen früh an die Produktionsleitung. Sie achten darauf, dass technische Normen, Daten- und Urheberrecht eingehalten werden und pflegen dafür genaue Dokumentationen. Kommt ein virtueller LED-Hintergrund zum Einsatz, koordinieren sie den Material-Abgleich zwischen Set und Postproduktion. Auch Pressetexte oder Social-Media-Beiträge entstehen unter ihrer Mitwirkung.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Oft wird für den Zugang zu diesem Beruf eine Ausbildung im Medienbereich vorausgesetzt.
Zugangswege
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Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Produktionsassistent/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.975 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 3.025 € und 5.183 €. Größere Produktionen und tarifgebundene Sender zahlen meist mehr als unabhängige Filmprojekte.
Wie sind die Berufsaussichten als Produktionsassistent/in?
Die Berufsaussichten als Produktionsassistent/in sind ausgeglichen. Aktuell ist der Fachkräftemangel gering — offene Stellen werden deshalb schnell besetzt und Altersabgänge fallen seltener an als in anderen Berufen. Bis 2040 soll die Beschäftigung jedoch wachsen. Parallel dazu wird es für Arbeitgeber schwerer, Fachkräfte zu finden, wodurch die Konkurrenz unter Bewerbern langfristig sinkt.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Produktionsassistent/in?
Die Arbeit spielt sich überwiegend am Bildschirm und in Büroräumen ab, etwa wenn Finanzpläne oder Kalkulationen erstellt werden. Häufige Ortswechsel zu Sets oder Drehorten führen jedoch dazu, dass du öfter von Zuhause weg bist. Dabei gelten viele technische und rechtliche Vorgaben, die stets beachtet werden müssen.
Womit arbeitet man als Produktionsassistent/in?
Produktionsassistent/innen arbeiten mit einer Vielzahl an Dokumenten, etwa Dreh-, Einsatz- und Schnittplänen, Finanzkonzepten oder Lizenzvereinbarungen. Diese Unterlagen bearbeitest du meist am PC, ergänzt durch Internetrecherche und Telefonate, um alle Beteiligten auf dem aktuellen Stand zu halten.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Produktionsassistent/in?
Das Spektrum an Weiterbildungen reicht von filmpraktischen Themen bis zu betriebswirtschaftlichen Feldern. Nach dem Einstieg kannst du dich z.B. in Film-, Fernseh- oder Videoproduktion, Bild-, Ton- und Kameratechnik oder Drehbucharbeit vertiefen. Alternativ sind Kurse in Medien- und Kulturmanagement, Finanz- und Rechnungswesen, Marketing oder Personalwesen möglich.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Produktionsassistent/in?
Aufstieg wird häufig über anerkannte Fortbildungsabschlüsse oder ein Studium erreicht. Beliebt sind etwa die Aufstiegsweiterbildung zum/zur Medienfachwirt/in oder zum/zur Produktionsleiter/in Film und Fernsehen.
