Pferdepfleger/Pferdepflegerin
Auch bekannt als: Horse groom (m/f)
Über den Beruf
Pferdepfleger/innen füttern und tränken Pferde, mischen Futterrationen und kontrollieren die Qualität des Heus sowie von Zusatzstoffen. Sie striegeln das Fell, frisieren Mähne und Schweif, reinigen Hufe und versorgen kleine Verletzungen. Vor Reitstunden oder Kutschfahrten zäumen und satteln sie die Tiere, führen sie zum Paddock und sorgen mit Longier- und Bewegungseinheiten für ausreichende Fitness. Ställe, Boxen, Tränken und Reitplätze halten sie sauber, entsorgen Mist und reparieren verschlissenes Inventar. Gleichzeitig beobachten sie Verhalten und Vitalwerte, erkennen Krankheiten früh und rufen bei Bedarf die Tierärztin. Auch das Pflegen von Sattel, Zaumzeug und Geschirr gehört zum Alltag. Auf diese Weise behalten sie Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Gelassenheit jedes Pferdes im Blick.
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Häufige Fragen
Was verdient man als Pferdepfleger/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 2.415 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 2.118 € und 2.803 €. Größere Gestüte oder Sportställe zahlen oft etwas besser als kleinere Reitbetriebe.
Wie sind die Berufsaussichten als Pferdepfleger/in?
Die Berufsaussichten als Pferdepfleger/in sind eher schwierig. Die Beschäftigung schrumpft bis 2040. Der Fachkräftemangel ist aktuell gering – offene Stellen werden schnell besetzt. Bis 2040 wird es für Arbeitgeber jedoch schwieriger, Personal zu finden, sodass die Konkurrenz unter Bewerbern langfristig sinkt. Zudem werden weniger Altersabgänge erwartet als in anderen Berufen.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Pferdepfleger/in?
Der Arbeitsalltag spielt sich überwiegend in Stallungen, auf Reitplätzen und im Freien ab. Du arbeitest viel mit den Händen, trägst Schutz- oder Reitkleidung und hast regelmäßig Kontakt zu Staub, Gerüchen und Witterungseinflüssen. Schmutzarbeit wie Boxen ausmisten gehört ebenso dazu wie Kundenkontakt in Reitbetrieben oder Gestüten.
Womit arbeitet man als Pferdepfleger/in?
Zum Arbeitsinventar gehören in erster Linie die Pferde selbst sowie Ausrüstung wie Sättel, Trensen, Longiergurte und Zaumzeug. Du führst außerdem Impfpässe oder Zuchtbücher und nutzt Werkzeuge zur Huf- und Stallpflege. Die Bandbreite reicht also von Lederzeug bis hin zu einfachen Stallgeräten.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Pferdepfleger/in?
Du kannst dich fachlich zum Beispiel in Tierpflege, Tierzucht und -haltung oder sportbezogenen Lehrgängen spezialisieren. Solche Fortbildungen vertiefen dein Wissen über Gesundheit, Training oder Haltung der Pferde und erhöhen deine Chancen auf verantwortungsvollere Aufgaben.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Pferdepfleger/in?
Mit Berufspraxis ist der Abschluss als Pferdewirtschaftsmeister/in der Fachrichtung Pferdehaltung und Service der wichtigste Schritt nach oben – er qualifiziert für Leitungsaufgaben im Stall oder Gestüt. Ein Bachelor- oder Masterstudium in Pferdewirtschaft eröffnet dir zusätzlich Karrierewege in Management, Beratung oder Zuchtorganisationen.
