Parkettleger/Parkettlegerin – Arbeitsumfeld
Ausbildung

Parkettleger/Parkettlegerin

Auch bekannt als: Parkettbodenleger/in · Boden-Parkettleger/in - Parkett · Bodenleger/in

BerufsfeldBau & Architektur
Arbeitsortein Werkstätten · in Wohn- und Geschäftsräumen · auf Baustellen · in Verkaufsräumen
Dauer3 Jahre
Ausbildungsplätze232

Über den Beruf

Parkettleger/innen gestalten Böden: Sie messen Räume mit Laser oder Maßband aus, berechnen den Materialbedarf und planen Muster wie Fischgrät, Würfel oder Schiffsboden. Danach prüfen sie Estrich und Raumklima, fräsen Unebenheiten ab oder bauen eine Holzkonstruktion samt Dämmung und Feuchtigkeitssperre. Auf frischen Kleber kleben, nageln oder verschrauben sie Stabparkett, Dielen, Mosaiktafeln sowie Holzpflaster; auch Teppich, Linoleum oder Kork bringen sie auf Wunsch ein. Anschließend schleifen sie die Fläche, ölen, wachsen oder lackieren sie und montieren Sockelleisten. Bei historischen Böden ersetzen sie beschädigte Stäbe, färben nach und stellen den ursprünglichen Glanz wieder her. Apps für Aufmaß, 3-D-Laserscans und Augmented-Reality-Ansichten unterstützen Planung und Beratung. Wartung, Qualitätskontrollen und Hinweise zur Pflege runden die Arbeit ab.

Ausbildung & Zugang

BerufstypAnerkannter Ausbildungsberuf
AusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Dauer3 Jahre
Zugangsvoraussetzungen1
  • Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Ausbildungsplätze

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Parkettleger/in?

Parkettleger/innen verdienen typischerweise 3.081 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 2.675 € und 3.544 €. Tarifverträge des Bauhandwerks oder eine Position mit größerer Verantwortung können das Einkommen zusätzlich nach oben treiben.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Parkettleger/in?

Während deiner Ausbildung zum/zur Parkettleger/in liegt die Vergütung im Schnitt bei rund 943 € brutto pro Monat. Im ersten Jahr verdienst du etwa 882 €, im zweiten 935 € und im dritten rund 1.008 €.

Wie lange dauert die Ausbildung als Parkettleger/in?

Die Ausbildung zum/zur Parkettleger/in ist auf 3 Jahre angelegt. In dieser Zeit wechseln sich praktische Phasen im Betrieb und Unterricht an der Berufsschule ab.

Welche Schulfächer sind wichtig für Parkettleger/innen?

Für angehende Parkettleger/innen sind vor allem Mathematik, Werken/Technik und Physik hilfreich. Mathe hilft dir beim Flächen- und Materialrechnen, im Technikunterricht übst du das Anfertigen von Skizzen, und Physik vertieft dein Verständnis für Wärme- und Feuchteverhalten von Holz.

Ist der Beruf als Parkettleger/in körperlich anstrengend?

Ja, die Arbeit als Parkettleger/in ist körperlich fordernd. Du verlegst Böden häufig kniend oder in der Hocke, hebst schwere Parkettpakete und brauchst Kraft in Armen und Händen. Beweglichkeit sowie ein gutes Farb- und räumliches Sehvermögen sind daher wichtig.

Wie sind die Berufsaussichten als Parkettleger/in?

Die Berufsaussichten als Parkettleger/in sind ausgeglichen. Der Fachkräftemangel ist hoch, offene Stellen lassen sich schwer besetzen – das spielt dir bei der Jobsuche in die Karten. Langfristig schrumpft die Beschäftigung jedoch bis 2040, wodurch das Angebot an Arbeitsplätzen sinken könnte. Zusätzliche Qualifikationen wie die Meisterprüfung können deine Chancen weiter verbessern.

Welche digitalen Skills braucht man als Parkettleger/in?

Digitale Messtechnik und Visualisierungstools werden im Parkettlegerhandwerk immer wichtiger. Du benutzt 3-D-Laserscanner, um Böden millimetergenau einzumessen, und erstellst Aufmaße per App direkt auf der Baustelle. Augmented-Reality-Anwendungen auf Tablet oder Datenbrille helfen, Kundinnen und Kunden das geplante Verlegemuster live zu zeigen.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Parkettleger/in?

Parkettleger/innen arbeiten meist auf wechselnden Baustellen, in Werkstätten oder direkt beim Kunden. Du bedienst Schleif- und Poliermaschinen, trägst Knieschoner sowie Atemschutz gegen Holzstaub und musst mit Lärm, Staub und Lösungsmitteldämpfen umgehen. Häufige Zwangshaltungen und das Heben schwerer Pakete gehören zum Alltag. Gleichzeitig berätst du Kundschaft in Gestaltungs- und Pflegefragen.

Womit arbeitet man als Parkettleger/in?

Parkettleger/innen setzen eine breite Palette an Materialien, Maschinen und Messgeräten ein. Dazu zählen Stabparkett, Holzdielen, Linoleum, Teppichböden sowie Klebstoffe, Lacke, Öle und Hartwachs. Du nutzt Schleifmaschinen, Feuchtigkeits- oder Lasermessgeräte und arbeitest nach Bauzeichnungen und Verlegeplänen.

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