OP-Manager/OP-Managerin
Auch bekannt als: OP-Koordinator/in · Theatre manager (m/f)
Über den Beruf
OP-Manager/innen steuern alle Abläufe im Operationsbereich. Sie analysieren Kennzahlen, erfassen Wartezeiten und überprüfen Kommunikationswege, um die Belegung der Säle, den Personaleinsatz und die Terminierung von Patient/innen optimal abzustimmen. Dafür entwickeln sie Steuerungsinstrumente, legen Standardroutinen für Notfälle fest und verankern verbindliche Regeln für Hygiene und Risikomanagement. Sie sorgen dafür, dass OP-Geräte, Instrumente und Materialien rechtzeitig verfügbar sind, dokumentieren jede Operation und leiten aus den Daten Verbesserungen ab. Gleichzeitig übernehmen oder überwachen sie die Codierung von Behandlungsfällen, erstellen Kosten- und Leistungsrechnungen und werten Wirtschaftlichkeitsberichte aus. Schulungen gehören ebenfalls zu ihrem Alltag: Sie machen Teams mit neuen Abläufen vertraut und überprüfen deren Einhaltung.
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Häufige Fragen
Was verdient man als OP-Manager/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.948 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Klinikgröße und Region kannst du zwischen 3.089 € und 5.048 € verdienen.
Wie sind die Berufsaussichten als OP-Manager/in?
Die Berufsaussichten als OP-Manager/in sind eher schwierig. Die Beschäftigung schrumpft bis 2040. Der Fachkräftemangel ist gering, offene Stellen werden schnell besetzt – das erhöht die Konkurrenz für Bewerber/innen. Zudem steigt die Konkurrenz unter Bewerbern bis 2040 weiter. Positiv ist, dass viele Altersabgänge erwartet werden, wodurch neue Stellen frei werden.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als OP-Manager/in?
Die Arbeit verbindet Bildschirmtätigkeiten im Büro mit regelmäßigen Rundgängen im OP-Trakt. Du trägst sowohl Personalverantwortung als auch die Verantwortung für hochwertige medizinische Sachwerte. Dabei musst du strenge gesetzliche Vorgaben, Abrechnungsrichtlinien und Hygienestandards jederzeit einhalten.
Womit arbeitet man als OP-Manager/in?
Im Alltag nutzt du Unterlagen wie OP-Analysen, Personaleinsatzpläne und Kostenkalkulationen, um Prozesse zu steuern. PC, Telefon und Kliniksoftware sind dabei deine ständigen Begleiter. Außerdem greifst du auf Patienten- und Personaldatenbanken zurück, um Auslastungen und Kennzahlen aktuell auszuwerten.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als OP-Manager/in?
Beliebte Weiterbildungen drehen sich rund um Gesundheitsmanagement, Case Management oder Medizintechnik. Auch Kurse zu Abrechnung, Buchführung oder moderner Personaleinsatzplanung vertiefen dein betriebswirtschaftliches Know-how und erhöhen deine Chancen auf verantwortungsvollere Positionen.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als OP-Manager/in?
Für den nächsten Karriereschritt kommen vor allem Masterstudiengänge in Gesundheitsmanagement, -ökonomie oder Public Health infrage. Mit einer anschließenden Promotion kannst du strategische Leitungsfunktionen oder Positionen im Klinikvorstand erreichen.
