Humanmedizin (weiterführend)
Über den Beruf
Ärztinnen und Ärzte mit einem weiterführenden Abschluss in Humanmedizin bearbeiten hochkomplexe Krankheitsbilder, erstellen differenzierte Therapiepläne und leiten interdisziplinäre Behandlungsteams. Je nach Schwerpunkt – etwa Onkologie, Kardiologie oder Neurologie – interpretieren sie hochauflösende Bildgebung, beurteilen molekulare Laborbefunde und führen spezialisierte Eingriffe oder nicht-operative Behandlungen durch. Sie prüfen aktuelle Studien, bewerten Leitlinien und passen Behandlungskonzepte an individuelle Risikoprofile an. Häufig initiieren oder überwachen sie klinische Studien, dokumentieren Ergebnisse nach internationalen Standards und publizieren Erkenntnisse. Über Fortbildungen und Fallbesprechungen geben sie ihr Wissen an Assistenzärzt/innen und andere Gesundheitsberufe weiter. Bei komplexen Verläufen beraten sie Patient/innen sowie Angehörige umfassend, koordinieren Rehabilitationsmaßnahmen und entwickeln Strategien zur Langzeitnachsorge.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen7
- Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss, meist in einem medizinischen oder naturwissenschaftlichen Fach, z.B. Humanmedizin, oder Approbation als Arzt/Ärztin
- Bei weiterbildenden Studiengängen mind. 1 Jahr Berufspraxis
- Je nach Hochschule hochschulinternes Auswahlverfahren
- Je nach Hochschule zählen z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium
- Ggf. Englischkenntnisse
- Masernschutz für Praxisphasen in Gemeinschaftseinrichtungen und medizinischen Einrichtungen
- Einrichtungen verlangen ggf. weitere Schutzimpfungen oder Immunitätsnachweise, z.B. gegen Hepatitis A und B
Passende Studiengänge97
Studienangebote
Häufige Fragen
Was verdient man als Ärztin/Arzt?
Typischerweise liegt das Monatsgehalt bei etwa 7.058 € brutto. Mit Berufserfahrung und Zusatzqualifikationen kannst du bereits ab rund 6.031 € verdienen; Leitungsfunktionen bringen oft noch deutlich höhere Summen.
Wie sind die Berufsaussichten als Ärztin/Arzt?
Die Berufsaussichten als Ärztin/Arzt sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Es herrscht ein hoher Fachkräftemangel – offene Stellen sind schwer zu besetzen, was deine Chancen verbessert. Zudem werden viele Altersabgänge erwartet, sodass weitere Stellen frei werden.
