Leiter/Leiterin des Exports
Auch bekannt als: Export manager (m/f) · Export sales manager (m/f)
Über den Beruf
Exportleiter/innen entwickeln Verkaufsstrategien für internationale Märkte, steuern deren Umsetzung und überwachen die Ergebnisse. Sie analysieren Absatzchancen, beobachten Wettbewerber und legen Exportrichtlinien sowie Länderbudgets fest. Um neue Märkte zu erschließen, planen sie Produkteinführungen, bauen Vertriebsnetze auf oder vergeben Lizenzen. Sie verhandeln in mehreren Sprachen mit Händlern, Behörden und Lizenzpartnern, kalkulieren Preise und passen Konditionen an rechtliche Vorgaben, Steuern und Zölle an. Für Marketingaktionen entwerfen sie Produkt-, Preis- und Kommunikationsmaßnahmen und präsentieren das Portfolio auf Messen. Als Führungskräfte stellen sie Teams zusammen, verteilen Aufgaben und fördern Mitarbeitende mit modernen, kooperativen Führungsansätzen. Durch ständiges Controlling bewerten sie den Erfolg jeder Maßnahme und korrigieren bei Bedarf den Kurs, um im Ausland stabile Umsätze und langfristige Kundenbeziehungen zu erreichen.
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Häufige Fragen
Was verdient man als Exportleiter/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 7.388 € brutto im Monat. Je nach Branche, Unternehmensgröße und Verhandlungsgeschick kannst du zwischen 5.668 € und {{entgeltQ75}} € verdienen.
Wie sind die Berufsaussichten als Exportleiter/in?
Die Berufsaussichten als Exportleiter/in sind ausgeglichen. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen bleiben länger unbesetzt, was deine Chancen verbessert. Bis 2040 sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern, weil Arbeitgeber weiterhin verstärkt suchen. Gleichzeitig wird die Gesamtbeschäftigung in diesem Berufsfeld voraussichtlich schrumpfen. Zudem werden weniger Altersabgänge erwartet als in anderen Berufen, sodass insgesamt ein stabiles, aber nicht wachsendes Stellenangebot entsteht.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Exportleiter/in?
Der Arbeitsalltag spielt sich überwiegend in Büros und vor dem Bildschirm ab, doch Auslandsreisen gehören regelmäßig dazu. Du trägst Budget- und Personalverantwortung, musst internationale Zoll- und Rechtsvorschriften einhalten und bearbeitest oft mehrere Projekte parallel. Unregelmäßige Arbeitszeiten sowie längere Abwesenheiten vom Wohnort sind keine Seltenheit, besonders wenn Verhandlungen vor Ort beim Kunden anstehen.
Womit arbeitet man als Exportleiter/in?
Zu deinem Handwerkszeug gehören Marktanalysen, Maßnahmenkataloge und detaillierte Exportrichtlinien. Im Büro nutzt du PC, Telefon, Internetzugang und spezialisierte Zollsoftware wie ATLAS, um Liefer- und Zahlungsprozesse abzuwickeln. Auch gedruckte Unterlagen zu Steuer- und Zollvorschriften liegen immer griffbereit, damit alle Vorgänge rechtssicher laufen.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Exportleiter/in?
Fachspezifische Lehrgänge in Außenhandel, internationaler Wirtschaftsbeziehung oder Auslandsvertrieb halten dein Know-how frisch. Du kannst dich außerdem in Handels- und Gesellschaftsrecht, strategischem Vertriebsmanagement oder Marktforschung spezialisieren. Fremdsprachentrainings – vor allem Englisch oder weitere Weltsprachen – verbessern deine Verhandlungsposition zusätzlich.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Exportleiter/in?
Ein Masterstudium in Betriebswirtschaftslehre, Internationaler Wirtschaft oder Marketing kann die Tür zu größeren Budget- und Personalverantwortungen öffnen. Wer wissenschaftlich arbeiten möchte, rückt mit einer Promotion in Business Administration in Reichweite von Top-Management-Positionen oder der Geschäftsführung. Auch funktionsübergreifende Leitungsaufgaben, etwa die Verantwortung für ganze Vertriebsregionen, werden damit realistischer.
