Küchenplaner/Küchenplanerin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Küchenplaner/Küchenplanerin

Auch bekannt als: Küchenfachberater/in

BerufsfeldWirtschaft & Finanzen
Arbeitsortein Verkaufsräumen · in Büroräumen
Offene Stellen476

Über den Beruf

Küchenplaner/innen entwerfen Einbau- und Großküchen, die passgenau zu Raum und Budget ihrer Kundschaft passen. Sie vermessen den vorhandenen Grundriss, prüfen Wasser-, Strom- und Abluftanschlüsse und entwickeln am CAD detaillierte Grund- und Aufrisse. Dabei schlagen sie Materialien, Farben, Beleuchtung und Geräte vor, informieren über Energieeffizienz und kalkulieren jedes Bauteil in Stücklisten. Oft präsentieren sie den Entwurf als fotorealistisches 3D-Modell oder in einem virtuellen Showroom, sodass Kundinnen und Kunden Arbeitswege und Arbeitshöhen live testen können. Nach Freigabe erstellen sie verbindliche Angebote, verhandeln Preise, lösen Bestellungen aus und koordinieren Fertigung, Lieferung und Montage. Zusätzlich planen sie Sonderaktionen oder Ausstellungsflächen, um den Verkauf anzukurbeln und bleiben so auch nach Abschluss erster Ansprechpartner für Garantie- und Servicefragen.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für den Zugang wird oft eine Aus- oder Weiterbildung im Bereich Innenarchitektur vorausgesetzt.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Küchenplaner/KüchenplanerinAktueller Beruf

Häufige Fragen

Was verdient man als Küchenplaner/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.603 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 2.895 € und 4.419 €. Faktoren wie Unternehmensgröße und Verantwortungsbereich können die Summe zusätzlich beeinflussen.

Wie sind die Berufsaussichten als Küchenplaner/in?

Die Berufsaussichten als Küchenplaner/in sind eher schwierig. Die Beschäftigung schrumpft bis 2040. Der Fachkräftemangel ist gering, offene Stellen werden schnell besetzt – das erhöht die Konkurrenz unter Bewerber/innen. Zudem werden weniger Altersabgänge erwartet als in vielen anderen Berufen, sodass seltener Stellen nachrücken.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Küchenplaner/in?

Die Tätigkeit wechselt zwischen Büro und Verkaufsraum und kombiniert Bildschirmarbeit mit direktem Kundenkontakt. Häufig arbeitest du an CAD-Stationen, stellst aber auch vor Ort bei der Kundschaft Maße fest und präsentierst Entwürfe im Showroom.

Womit arbeitet man als Küchenplaner/in?

Zentrales Werkzeug ist ein PC mit CAD-Software für 2-D- und 3-D-Planungen. Außerdem kommen Kataloge, Material- und Farbmuster, Stücklisten sowie kaufmännische Software zum Einsatz. Beim Aufmaß nutzt du klassische Messmittel wie Bandmaß, Wasserwaage oder Nivelliergerät.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Küchenplaner/innen?

Fachseminare in Raumgestaltung, CAD oder technischem Zeichnen vertiefen dein Planungs-Know-how. Ergänzend lohnen sich Kurse zu Warenkunde, Verkaufstraining oder Buchführung, um Beratung und Kalkulation professioneller abzuwickeln.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es für Küchenplaner/innen?

Aufstiegsmöglichkeiten ergeben sich vor allem über ein Bachelor- oder Masterstudium in Innenarchitektur, mit dem du größere Planungsprojekte leitest oder in Architektur- und Designbüros aufsteigen kannst. Unter bestimmten Voraussetzungen ist ein solches Studium sogar ohne klassisches Abitur möglich.

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