Jugendpfleger/Jugendpflegerin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Jugendpfleger/Jugendpflegerin

BerufsfeldSoziales & Pädagogik
Arbeitsortein Gruppen- und Schulungsräumen · in Büro- und Besprechungsräumen · im Freien, z.B. bei Veranstaltungen oder Ausflügen
Offene Stellen15

Über den Beruf

Jugendpfleger/innen entwickeln Ferienfahrten, Theaterworkshops oder Sportturniere und begeistern damit Kinder und Jugendliche. Sie prüfen, wo Angebote fehlen, konzipieren neue Projekte und beachten Inklusion, Integration und Teilhabe. Als Leitung von Jugendhäusern kümmern sie sich um Budget, Raumplanung und Sicherheitskonzepte. Sie bilden Jugendleiter/innen aus, begleiten ehrenamtliche Teams und koordinieren den Austausch mit Schulen, Vereinen und Verwaltungen. Öffentlichkeitsarbeit zählt ebenso: Presseinfos verfassen, Social-Media-Inhalte erstellen und Spenden einwerben. Treten schulische Probleme oder familiäre Konflikte auf, beraten Jugendpfleger/innen Betroffene oder vermitteln an Fachstellen. Bei Ausschusssitzungen vertreten sie die Interessen der jungen Generation und dokumentieren Ergebnisse für Berichte. Dadurch erhalten Jugendliche vor Ort verlässliche Ansprechpartner/innen und attraktive Freizeit- sowie Bildungsangebote.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für den Zugang wird häufig ein Hochschulstudium in Erziehungs- und Bildungswissenschaft, Soziale Arbeit oder Sozialwissenschaften vorausgesetzt.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Jugendpfleger/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 4.705 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Träger und Region kannst du zwischen 4.036 € und 5.409 € verdienen.

Wie sind die Berufsaussichten als Jugendpfleger/in?

Die Berufsaussichten als Jugendpfleger/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040, was zusätzliche Stellen verspricht. Der Fachkräftemangel ist jedoch gering, offene Jobs werden daher oft schnell besetzt und die Konkurrenz kann höher sein. Außerdem fallen in diesem Beruf vergleichsweise wenige Altersabgänge an, sodass weniger Positionen durch Ruhestand frei werden.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Jugendpfleger/in?

Der Job verbindet Arbeit in Büro- und Gruppenräumen mit Aktivitäten im Freien, etwa bei Ferienfreizeiten. Häufig wechselnde Aufgaben, Verantwortung für Jugendliche und unregelmäßige Arbeitszeiten – zum Beispiel an Wochenenden – prägen den Alltag. Zusätzlich gehören Bildschirmarbeit für Projektplanung und Netzwerkpflege sowie spontane Einsätze bei Veranstaltungen dazu.

Womit arbeitet man als Jugendpfleger/in?

Im Büro nutzt du PC, Internet und Telefon, um Konzepte, Berichte oder Veranstaltungskalender zu erstellen. Vor Ort kommen Bastel- und Werkmaterialien, Malutensilien oder auch Kochgeschirr zum Einsatz, wenn Aktionen praktisch umgesetzt werden. Bei Sitzungen greifst du auf Unterlagen wie Jugendarbeitskonzepte oder Protokolle zurück.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Jugendpfleger/innen?

Fachseminare zu Themen wie Erlebnispädagogik, Konfliktmanagement oder Eltern- und Erziehungsberatung vertiefen dein Know-how. Du kannst dich außerdem in Bereichen wie Familienhilfe, Sozialarbeit oder PR fortbilden, um neue Aufgabenfelder zu übernehmen oder Leitungserfahrung auszubauen.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Jugendpfleger/in?

Ein Masterstudium in Sozialer Arbeit, Kindheitspädagogik oder Psychosozialer Beratung eröffnet dir Leitungsfunktionen in Verbänden oder Behörden. Für eine wissenschaftliche Karriere an Hochschulen kommt eine Promotion, bei Professuren später auch die Habilitation infrage. Beide akademischen Schritte verbessern zudem deine Chancen auf höher dotierte Positionen in Forschung oder Verwaltung.

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