Integrationsmanager/Integrationsmanagerin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Integrationsmanager/Integrationsmanagerin

Auch bekannt als: Integrationsbeauftragte/r · Immigration manager (m/f)

BerufsfeldSoziales & Pädagogik
Arbeitsortein Büro- und Besprechungsräumen · in den Räumen am Einsatzort, z.B. in Wohnungen der Geflüchteten bzw. Migranten/Migrantinnen · im Homeoffice bzw. mobil
Offene Stellen43

Über den Beruf

Integrationsmanager/innen beraten Geflüchtete und Zugewanderte beim Ankommen in Deutschland. In Erstgesprächen analysieren sie individuelle Bedürfnisse und halten die Schritte in einem Integrationsplan fest, den sie regelmäßig anpassen. Sie vermitteln zu Sprachkursen, erklären schulische und berufliche Bildungswege und vernetzen mit Jobcentern oder Arbeitgebern. Auch bei Wohnungssuche, Arztterminen oder Fragen zu Sozial- und Gesundheitsleistungen leisten sie praktische Hilfe, füllen Formulare aus oder begleiten zu Behörden. Für eine reibungslose Zusammenarbeit pflegen sie Kontakte zu Verwaltungen, Wohlfahrtsverbänden, Vereinen und ehrenamtlichen Helfern und moderieren bei kulturellen Missverständnissen. Zudem initiieren sie Infoveranstaltungen oder interkulturelle Projekte und übernehmen Pressearbeit, um Teilhabe sichtbar zu machen. Die Arbeit ebnet Geflüchteten den Weg zu Bildung, Beschäftigung und einem selbstbestimmten Leben in der neuen Gesellschaft.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für den Zugang wird oft ein abgeschlossenes Studium im sozialen Bereich vorausgesetzt, z.B. in Soziale Arbeit oder Sozialmanagement.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Integrationsmanager/in?

Integrationsmanager/innen verdienen typischerweise 4.705 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 4.036 € und 5.409 €. Steigt deine Verantwortung – etwa durch Teamleitung – kann sich das Gehalt in Richtung der oberen Grenze entwickeln.

Wie sind die Berufsaussichten als Integrationsmanager/in?

Die Berufsaussichten als Integrationsmanager/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040, was den Stellenmarkt erweitert. Gleichzeitig ist der Fachkräftemangel gering – offene Stellen werden also meist schnell besetzt, wodurch die Konkurrenz unter Bewerbenden höher ist. Zudem fallen weniger Altersabgänge an als in vielen anderen Berufen, sodass seltener Positionen durch Ruhestand frei werden.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Integrationsmanager/in?

Integrationsmanager/innen wechseln zwischen Bildschirmarbeit im Büro und persönlichen Beratungen in Sprechzimmern oder Wohnungen der Klient/innen. Du trägst hohe Verantwortung für Menschen in schwierigen Lebenssituationen und wirst dabei emotional stark gefordert. Vielfältige gesetzliche Vorgaben – etwa aus dem Asyl- und Aufenthaltsrecht – müssen exakt beachtet werden.

Womit arbeitet man als Integrationsmanager/in?

Im Alltag nutzt du Akten, Integrationspläne, Gesetzestexte und verschiedenes Informationsmaterial als Arbeitsgrundlage. Ein PC mit Internetzugang, Telefon und gängige Bürosoftware helfen dir, Daten zu dokumentieren und Termine zu koordinieren. Auch Antragsformulare und Beratungsmaterialien liegen stets griffbereit.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Integrationsmanager/in?

Fachseminare in Sozialrecht, Sozialmanagement oder Beratungstechniken halten dein Know-how auf dem neuesten Stand. Du kannst dich etwa in Coaching-Methoden oder in der Beratung bestimmter Zielgruppen spezialisieren. Solche Kurse dauern von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten und lassen sich gut mit dem Berufsalltag kombinieren.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Integrationsmanager/in?

Mit Berufserfahrung kannst du Team- oder Projektleitungen übernehmen, zum Beispiel als Qualitätsbeauftragte/r im Gesundheits- und Sozialwesen. Zusätzliche Spezialisierungen in Coaching, Beratung oder Supervision erhöhen deine Chancen auf verantwortungsvolle Positionen weiter.

43 Stellenangebote ansehen