Sozialmanagement (Master) – Arbeitsumfeld
Studium

Sozialmanagement (Master)

BerufsfeldRecht & Verwaltung
Studiengänge39

Über den Beruf

Sozialmanager/innen mit Mastergrad entwickeln Strategien für soziale Dienstleistungen, legen Budgets fest und sichern die Qualität der Angebote. Sie werten Kennzahlen aus, prüfen, ob Mittel zielgerichtet eingesetzt sind, und passen Abläufe an gesetzliche Vorgaben an. Häufig spezialisieren sie sich, etwa auf Versorgungsmanagement: Dann planen sie Versorgungsprozesse, stimmen Leistungserbringer ab und achten auf transparente Dokumentation. In Projekten führen sie interdisziplinäre Teams, verhandeln mit Kostenträgern und erstellen Entscheidungsgrundlagen für die Geschäftsführung. Ihr Ziel ist es, soziale Leistungen wirtschaftlich zu betreiben und gleichzeitig die Versorgung der Klientinnen und Klienten zu verbessern.

Ausbildung & Zugang

Zugangsvoraussetzungen5
  • Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss, meist im Studienfach Sozialmanagement
  • Bei weiterbildenden Studiengängen mind. 1 Jahr Berufspraxis
  • Je nach Hochschule hochschulinternes Auswahlverfahren
  • Je nach Hochschule zählen z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium
  • Bei dualen Studiengängen i.d.R. Praktikums- oder Arbeitsvertrag mit geeignetem Unternehmen (Praxispartner)

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Häufige Fragen

Was verdient man als Sozialmanager/in?

In der Berufsgruppe „Verwaltende Berufe im Sozial- und Gesundheitswesen – Experte“ liegt der Median bei 6.185 € brutto im Monat (Vollzeit, mit Sonderzahlungen). Die Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 4.776 € und 7.246 €. Der Wert gilt für alle Altersgruppen und ist kein Einstiegsgehalt.

Wie sind die Berufsaussichten als Sozialmanager/in?

Die Berufsaussichten als Sozialmanager/in sind eher schwierig. Die Beschäftigung schrumpft bis 2040, wodurch insgesamt weniger neue Stellen entstehen. Der Fachkräftemangel ist gering, offene Positionen werden daher meist schnell besetzt und die Konkurrenz unter Bewerber/innen steigt bis 2040. Positiv ist, dass viele Altersabgänge erwartet werden – dadurch werden trotzdem Stellen frei.

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