Hundefriseur/Hundefriseurin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Hundefriseur/Hundefriseurin

Auch bekannt als: Dog groomer (m/f)

BerufsfeldNaturwissenschaft & Umwelt
Offene Stellen23

Über den Beruf

Hundefriseur/innen baden und shampoonieren Hunde, entfilzen das Fell und schneiden, scheren oder trimmen es passend zur Rasse oder zum Wunsch der Halter. Sie kämmen und bürsten gründlich, kontrollieren Ohren, Augen, Zähne und Pfoten und schneiden bei Bedarf Krallen. Auffälligkeiten wie Hautirritationen oder Parasiten sprechen sie sofort an und empfehlen tierärztliche oder pflegerische Maßnahmen. Neben der Behandlung beraten sie Kundinnen und Kunden zur richtigen Fell-, Futter- und Pflegepraxis und verkaufen geeignete Shampoos, Bürsten oder Leinen. Jede Behandlung beginnt mit einem kurzen Check, um Temperament, Fellzustand und Gesundheitslage des Hundes einzuschätzen und den Ablauf stressarm zu gestalten.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für den Zugang ist kein festgelegter Bildungsweg erforderlich. Eine Ausbildung im Bereich Tierpflege kann dabei von Vorteil sein.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Hundefriseur/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 2.886 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 2.367 € und 3.702 €. Mit einem festen Kundenstamm oder speziellen Zusatzleistungen kann der Verdienst steigen.

Wie sind die Berufsaussichten als Hundefriseur/in?

Die Berufsaussichten als Hundefriseur/in sind ausgeglichen. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch Stellen frei werden. Gleichzeitig schrumpft die Beschäftigung bis 2040. Der Fachkräftemangel ist gering – offene Stellen sind meist schnell besetzt, sodass die Konkurrenz unter Bewerber/innen höher ist.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Hundefriseur/in?

Häufiges Stehen, das Heben größerer Tiere und der Umgang mit Shampoos oder Parasiten-Sprays gehören dazu. Außerdem berätst du Kundinnen und Kunden direkt im Salon, was zusätzlichen Kommunikationsaufwand mit sich bringt.

Womit arbeitet man als Hundefriseur/in?

Zum Alltag gehören Trimm- und Schertische, Hundebadewannen, Föne, Kämme, Scheren sowie spezielle Shampoos und Sprays. Natürlich arbeitest du auch direkt am Hund, egal ob Chihuahua oder Bernhardiner, und verkaufst bei Bedarf Pflegeprodukte wie Pfotensalben, Halsbänder oder Spielzeug.

Kann man sich als Hundefriseur/in selbständig machen?

Ja, viele Hundefriseur/innen eröffnen einen eigenen Hundesalon. So bestimmst du Öffnungszeiten, Preise und dein Serviceangebot selbst und kannst dir einen festen Kundenkreis aufbauen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Hundefriseur/in?

Fachseminare in Tierpflege, Tierzucht oder -haltung helfen dir, dein Know-how zu vertiefen und neue Dienstleistungen anzubieten. Solche Kurse erhöhen zudem deine Chancen, in größeren Salons mehr Verantwortung zu übernehmen.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Hundefriseur/in?

Mit Erfahrung kannst du eine Aufstiegsweiterbildung zur/zum Tierpflegemeister/in absolvieren und einen Betrieb leiten oder Auszubildende anleiten. Eine zusätzliche Ausbildung als Tierpfleger/in der Fachrichtung Tierheim und Tierpension eröffnet dir darüber hinaus verantwortungsvolle Aufgaben in Tierheimen oder größeren Pflegeeinrichtungen.

23 Stellenangebote ansehen