Helfer/Helferin in der Malerei, Lackiererei
Auch bekannt als: Malerhelfer/in
Über den Beruf
Malerhelfer/innen entfernen alte Anstriche, bereiten Untergründe vor und unterstützen Fachkräfte beim Streichen, Lackieren und Tapezieren. Sie spachteln Risse, schleifen Wände glatt und mischen Farben nach Vorgabe. Nicht zu bearbeitende Flächen decken sie mit Folien ab oder bauen mobile Einhausungen auf. Anschließend streichen sie Innenräume, beschichten Fassaden oder lackieren Heizkörper und Geländer. Auch das Lasieren von Holz, um es vor Witterung zu schützen, gehört zu ihren Aufgaben. Häufig helfen sie zusätzlich beim Verlegen von Bodenbelägen, tragen Material, räumen Baustellen auf und montieren oder demontieren Gerüste. Pinsel, Farbroller, Spritzgeräte, Schleifmaschinen und Sandstrahler gehören zu ihrem täglichen Werkzeug. Durch saubere Vorbereitung und sorgfältige Nacharbeit sichern Malerhelfer/innen ein gleichmäßiges Finish und verlängern die Lebensdauer der behandelten Oberflächen.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Für eine Tätigkeit als Helfer/in im Bereich Malerei und Lackiererei ist keine abgeschlossene Berufsausbildung erforderlich. Üblicherweise erfolgt eine Einarbeitung direkt am Arbeitsplatz; praktische Vorkenntnisse können ggf. nützlich sein, z.B. im Tapezieren.
Stellenangebote
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Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Malerhelfer/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 2.820 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 2.444 € und 3.242 €. Tarifverträge im Bauhandwerk können das Einkommen zusätzlich beeinflussen.
Ist der Beruf als Malerhelfer/in körperlich anstrengend?
Der Beruf ist körperlich fordernd. Du arbeitest oft in gebückter Haltung, über Kopf oder auf Gerüsten, musst schwere Farbeimer heben und brauchst Ausdauer für langes Schleifen oder Tapetenablösen. Eine robuste Gesundheit und Schwindelfreiheit sind daher wichtig.
Wie sind die Berufsaussichten als Malerhelfer/in?
Die Berufsaussichten als Malerhelfer/in sind ausgeglichen. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen lassen sich schwer besetzen, was deine Chancen verbessert. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch zusätzliche Jobs frei werden. Gleichzeitig schrumpft die Beschäftigung bis 2040, langfristig könnte das Angebot also kleiner werden.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Malerhelfer/in?
Die Arbeitsbedingungen wechseln zwischen Innenräumen, Baustellen und Werkhallen. Du trägst Schutzkleidung wie Sicherheitsschuhe, Handschuhe, Helm oder Atemmaske und bist Lärm, Staub sowie Lackdämpfen ausgesetzt. Bei Außenarbeiten musst du zudem mit Kälte, Hitze oder Nässe klarkommen und arbeitest gelegentlich in größeren Höhen.
Womit arbeitet man als Malerhelfer/in?
Malerhelfer/innen greifen je nach Auftrag zu Spachteln, Tapetenmessern, Spritzpistolen, Schleif- und Sandstrahlgeräten. Auch Folien zum Abdecken und Korrosionsschutz- oder Entrostungsmittel gehören zum Standard-Equipment. Rezepte für Lacke und Sicherheitsvorschriften hast du dabei meist in Papierform oder als Aushang griffbereit.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Malerhelfer/in?
Für den Feinschliff deiner Kenntnisse bieten sich Lehrgänge in Beschichtungstechnik, Korrosionsschutz, Holzschutz oder Trockenbau an. In kürzeren Kursen kannst du außerdem Themen wie Putz- und Stuckarbeiten, Dämmung oder Bauwerksabdichtung vertiefen. Solche Weiterbildungen verbessern deine Einsatzmöglichkeiten auf der Baustelle spürbar.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Malerhelfer/in?
Mit mehreren Jahren Praxis kannst du die reguläre Ausbildung zum/zur Maler/in und Lackierer/in absolvieren, häufig sogar in verkürzter Form. Anschließend steht dir eine Aufstiegsweiterbildung zum/zur staatlich geprüften Techniker/in der Fachrichtung Farb- und Lacktechnik (Bachelor Professional in Technik) offen. Beide Abschlüsse eröffnen höhere Tarifgruppen und Leitungsaufgaben auf der Baustelle oder im Betrieb.
