Forschungsreferent/Forschungsreferentin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Forschungsreferent/Forschungsreferentin

Auch bekannt als: Research associate (m/f)

BerufsfeldSoziales & Pädagogik
Arbeitsortein Büro- und Besprechungsräumen · in Unterrichtsräumen und Hörsälen · im Homeoffice bzw. mobil
Offene Stellen30

Über den Beruf

Forschungsreferent/innen beraten Forschende zu Förderprogrammen, Drittmitteln und Kooperationen. Sie prüfen Projektideen, recherchieren nationale und internationale Ausschreibungen und vermitteln Kontakte zu Unternehmen, Hochschulen oder öffentlichen Förderstellen. Bei Antragstellungen gestalten sie Zeit- und Finanzierungspläne, formulieren Vertragsklauseln und überwachen Berichtspflichten. Sie halten den Kontakt zu europäischen und deutschen Beratungsstellen, bereiten Entscheidungsvorlagen für Gremien oder Ministerien vor und organisieren Vorträge, Workshops sowie Konferenzen. An Forschungsinstituten leiten sie eigene Untersuchungen, analysieren Daten und veröffentlichen Resultate in Fachzeitschriften. Arbeiten sie für Stiftungen, betreuen sie Stipendiat/innen, beurteilen Exposés und begleiten Promotionsvorhaben. Öffentlichkeitsarbeit gehört ebenfalls dazu: Pressemitteilungen verfassen, Webseiten pflegen, Ergebnisse anschaulich präsentieren. Damit wird aus einer Idee ein finanziell gesichertes Forschungsprojekt.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für den Zugang wird häufig ein Studium vorausgesetzt.

Stellenangebote

Häufige Fragen

Was verdient man als Forschungsreferent/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 5.289 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 4.730 € und 6.384 €. Höhere Einkommen sind oft an großen Universitäten oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen möglich, während kleinere Stiftungen und Verwaltungen meist geringer vergüten.

Wie sind die Berufsaussichten als Forschungsreferent/in?

Die Berufsaussichten als Forschungsreferent/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040, wodurch zusätzliche Stellen entstehen. Der Fachkräftemangel ist jedoch gering, offene Positionen werden deshalb schnell besetzt – du triffst auf spürbare Konkurrenz. Zudem fallen weniger Altersabgänge an als in vielen anderen Berufen, sodass weniger Stellen durch Ruhestand frei werden. Ein klares Profil und ein gutes Netzwerk erhöhen deine Chancen.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Forschungsreferent/in?

Im Alltag sitzt du viel am Bildschirm, um Berichte, Verträge oder Informationsmaterial zu erstellen. Gleichzeitig hast du intensiven Kundenkontakt mit Forschenden, Förderstellen und Unternehmen. Konferenzen, Messen oder Auslands­termine führen dazu, dass du öfter vom Wohnort abwesend bist. Die Kombination aus Büroarbeit und Reisen erfordert Organisationstalent und Kommunikationsstärke.

Womit arbeitet man als Forschungsreferent/in?

Forschungsreferent/innen nutzen vor allem PC, Internetzugang und Telefon sowie Präsentationstechnik wie Beamer, Smartboards oder Whiteboards. Täglich liegen Unterlagen wie Förderanträge, Verträge, Finanzierungspläne, Zeitpläne und Fachliteratur auf dem Schreibtisch. Für Workshops oder Meetings greifst du zusätzlich auf Moderationsmaterial und Präsentationsmedien zurück.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Forschungsreferent/in?

Relevante Weiterbildungen drehen sich um Forschung und Entwicklung, Projektmanagement, Moderation sowie Vortrags- und Präsentations­techniken. Lehrgänge in diesen Bereichen vertiefen deine Beratungskompetenz und qualifizieren dich für komplexere Drittmittelprojekte. Besonders Projektmanagement-Zertifikate sind bei EU- oder Bundesförderprogrammen ein Plus.

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