Fahrbetriebsregler/Fahrbetriebsreglerin (Straßenverkehr)
Auch bekannt als: Transport coordinator (m/f)
Über den Beruf
Fahrbetriebsregler und Fahrbetriebsreglerinnen steuern den gesamten Ablauf von Transporten im Straßenverkehr. Sie prüfen neue Aufträge, wählen passende Fahrzeuge sowie Fahrer/innen aus und legen Touren, Ladefenster und Ruhezeiten minutengenau fest. Mit Logistiksoftware überwachen sie die Flottenbewegungen, passen Routen bei Stau oder Ausfällen an und halten dabei Kosten, Emissionen und Lieferfristen im Blick. Für Gefahrgut oder internationale Fahrten erstellen sie Zollpapiere, sichern Transportversicherungen und beachten Straßen- und Verkehrsrecht. Sie koordinieren das Beladen, ordern Werkstatt- oder Prüftermine und kontrollieren, ob Ladungssicherung, Lenkzeitvorgaben und Fahrzeugtechnik stimmen. Nach Abschluss der Fahrt werten sie Betriebsdaten aus, rechnen Leistungen mit Auftraggebenden ab und leiten Optimierungen für kommende Touren ein. Kommt es zu Störungen, verändern sie Personal- und Fahrzeugeinsatz in Echtzeit.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Für den Einstieg wird oft eine Aus- oder Weiterbildung im Verkehrswesen vorausgesetzt.
Zugangswege
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Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Fahrbetriebsregler/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 4.379 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 3.718 € und 5.176 €. Durch Zusatzqualifikationen oder Verantwortung für größere Fuhrparks kann dein Einkommen weiter steigen.
Wie sind die Berufsaussichten als Fahrbetriebsregler/in?
Die Berufsaussichten als Fahrbetriebsregler/in sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Für Arbeitgeber wird es zunehmend schwieriger, Fachkräfte zu finden, sodass für dich die Konkurrenz auf offene Stellen sinkt. Viele Altersabgänge stehen an, wodurch zusätzliche Jobs frei werden. Aktuell ist der Fachkräftemangel allerdings gering und offene Stellen werden daher noch schnell besetzt.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Fahrbetriebsregler/in?
Du musst mit Schichtdienst, Nacht- oder Wochenendarbeit rechnen, weil Fahrpläne rund um die Uhr überwacht werden. Regelmäßiger Kundenkontakt gehört ebenfalls dazu, etwa um Aufträge abzustimmen oder Rückfragen zu klären.
Womit arbeitet man als Fahrbetriebsregler/in?
Zum Alltag gehören digitale Fahr- und Personaleinsatzpläne, Auftrags- und Zollformulare sowie Software für Logistik und Verkehrsleitsysteme. Du nutzt PC, Internetzugang, Telefon und spezialisierte Planungstools, um Touren zu steuern und Daten an Fahrer/innen oder Kundschaft weiterzugeben.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Fahrbetriebsregler/in?
Fachkurse in Straßenverkehrsrecht, Transportlogistik oder betrieblicher Organisation halten dein Wissen frisch und vertiefen spezielle Themen wie Gefahrgut oder Zollabwicklung. Solche Seminare dauern oft nur wenige Tage und lassen sich gut mit dem Job vereinbaren.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Fahrbetriebsregler/in?
Nach einigen Jahren Praxis kannst du dich zum/zur Fachwirt/in für Personenverkehr und Mobilität oder zum/zur Fachwirt/in für Güterverkehr und Logistik (Bachelor Professional) weiterqualifizieren und damit Team- oder Bereichsleitung übernehmen. Ein Bachelor- oder Masterstudium der Verkehrsbetriebswirtschaft öffnet dir zusätzlich Türen zu strategischen Aufgaben, etwa in der Verkehrsplanung oder im Management großer Logistikunternehmen.
