Entwicklungstechniker/Entwicklungstechnikerin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Entwicklungstechniker/Entwicklungstechnikerin

BerufsfeldIT & Digitales
Arbeitsortein Büroräumen · in Werkstätten und Produktionshallen · im Außendienst · im Homeoffice bzw. mobil
Offene Stellen88

Über den Beruf

Entwicklungstechniker/innen entwickeln Produkte von der ersten Skizze bis zur fertigungstauglichen Lösung. Sie erstellen mit CAD präzise Rohteil- und Werkstattzeichnungen, fertigen Muster oder 3-D-Modelle und berechnen Maße, Toleranzen sowie den Materialbedarf. Um Funktionen abzusichern, planen sie Versuchsreihen, wählen Messgeräte und Prüfverfahren, bauen Testaufstellungen auf und werten Messdaten in Tabellen und Schaubildern aus. Die Erkenntnisse übertragen sie in Fertigungsvorgaben, kalkulieren Betriebsmittel und stimmen Zeitpläne für die Produktion ab. Bei komplexen Projekten koordinieren sie Teams, leiten Zeitstudien und behalten Kosten im Blick. Im direkten Austausch mit Kundinnen und Kunden passen sie Konstruktionen an neue Anforderungen an und verbinden damit Qualität, Wirtschaftlichkeit und Funktion.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für den Zugang wird oft eine technische Weiterbildung im jeweiligen Fachgebiet vorausgesetzt.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Entwicklungstechniker/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 6.132 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Branche und Region kannst du zwischen 4.975 € und 7.305 € verdienen.

Wie sind die Berufsaussichten als Entwicklungstechniker/in?

Die Berufsaussichten als Entwicklungstechniker/in sind gut. Die Beschäftigung in diesem Feld wächst bis 2040. Aktuell besteht hoher Fachkräftemangel – offene Stellen bleiben oft lange unbesetzt, was deine Chancen verbessert. Gleichzeitig sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern bis 2040, Arbeitgeber müssen also länger suchen. Zudem werden viele Altersabgänge erwartet, wodurch weitere Stellen frei werden.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Entwicklungstechniker/in?

Die Arbeit spielt sich im Wechsel zwischen Büro, Labor und Werkstatt ab und erfolgt meist im Team mit Fachkräften unterschiedlicher Disziplinen. Häufig sitzt du am Bildschirm, nutzt fachspezifische Software und musst technische Normen sowie gesetzliche Vorgaben beachten. Je nach Projekt kommen Messaufbauten oder Maschinenbedienung im Produktionsumfeld hinzu.

Womit arbeitet man als Entwicklungstechniker/in?

CAD-Programme und 3-D-Software dienen als zentrales Werkzeug für digitale Entwürfe und Konstruktionen. Du nutzt außerdem Stücklisten, Normblätter, Prüfberichte und andere technische Unterlagen sowie PC, Internetzugang und Telefon für Kommunikation und Dokumentation. Für Prototypen oder Tests kommen Modelle, Messgeräte und weitere Laborausrüstung zum Einsatz.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Entwicklungstechniker/in?

Mögliche Weiterbildungen reichen von Konstruktion, technischem Zeichnen oder CAD über Werkstoff- und Materialwissenschaften bis hin zu Forschung und Entwicklung. Ergänzende Kurse in angewandter Mathematik, Fachrechnen oder Normung können dein Profil weiter schärfen und dich für komplexere Projekte qualifizieren.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Entwicklungstechniker/in?

Mit Berufspraxis kannst du dich zum/zur Technischen Betriebswirt/in weiterqualifizieren und so Führungsaufgaben in Planung oder Controlling übernehmen. Ein Studium der Konstruktionstechnik oder der Produktentwicklung eröffnet dir ebenfalls den Weg zu leitenden Positionen in Entwicklungsabteilungen oder ins Projektmanagement.

88 Stellenangebote ansehen