Ehrenamtskoordinator/Ehrenamtskoordinatorin
Auch bekannt als: Freiwilligen- und Ehrenamtskoordinator/in
Über den Beruf
Ehrenamtskoordinator/innen gewinnen Freiwillige, stimmen Einsatzbereiche ab und begleiten sie im gesamten Engagement. Sie entwickeln Werbe- und PR-Kampagnen, führen Erstgespräche, prüfen Kompetenzen und matchen Interessierte mit passenden Projekten. Für laufende Einsätze erstellen sie Dienstpläne, sichern Schulungen und moderieren Austauschtreffen, damit Wissen fließt und Konflikte früh gelöst werden. Gleichzeitig pflegen sie Stammdaten und Auswertungen, um Erfolge nachzuweisen und neue Handlungsfelder zu erkennen. Entstehen aus dem Kreis der Freiwilligen Ideen, unterstützen Koordinator/innen bei der Konzeptentwicklung und bringen Entscheidende an einen Tisch. Sie arbeiten eng mit Hauptamtlichen, sozialen Einrichtungen oder Kommunen zusammen und präsentieren Ergebnisse in Gremien oder der Öffentlichkeit. Durch diese Schnittstellenfunktion stärken sie Engagement-Strukturen und halten Projekte am Laufen.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Für diese Tätigkeit wird oft ein Studium in Soziale Arbeit oder Personalwesen vorausgesetzt; alternativ kommt auch eine abgeschlossene Aus- bzw. Weiterbildung infrage.
Zugangswege
Stellenangebote
Aktuelle Stellenangebote
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Ehrenamtskoordinator/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 4.464 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 3.799 € und 4.997 €. Tarifverträge im sozialen Bereich oder eine Anstellung im öffentlichen Dienst können das Einkommen zusätzlich beeinflussen.
Wie sind die Berufsaussichten als Ehrenamtskoordinator/in?
Die Berufsaussichten als Ehrenamtskoordinator/in sind ausgeglichen. Bis 2040 soll die Beschäftigung weiter wachsen, was neue Stellen schafft. Aktuell ist der Fachkräftemangel jedoch gering – offene Positionen werden oft schnell besetzt, sodass die Konkurrenz unter Bewerber/innen höher ist. Zudem werden im Vergleich zu anderen Berufen weniger Altersabgänge erwartet, dadurch entstehen weniger zusätzliche Vakanzen.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Ehrenamtskoordinator/in?
Die Tätigkeit spielt sich überwiegend am Bildschirm sowie in Büro-, Besprechungs- und Schulungsräumen ab. Du trägst Verantwortung für ehrenamtlich Mitarbeitende, planst Einsätze digital und leitest Präsenz-Workshops oder Informationsveranstaltungen.
Womit arbeitet man als Ehrenamtskoordinator/in?
Hauptarbeitsmittel sind Computer mit Internetzugang, Telefon und gängige Büroausstattung. Für Schulungen und Präsentationen nutzt du Beamer, Whiteboards und verschiedenes Moderationsmaterial. Außerdem arbeitest du regelmäßig mit Einsatzplänen, Mitglieder- und Statistikdaten sowie Informationsbroschüren.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Ehrenamtskoordinator/in?
Du kannst dich in Bereichen wie Personalplanung und ‑entwicklung, Projekt- oder Qualitätsmanagement sowie Public Relations spezialisieren. Kurse zu Erwachsenenbildung, Konfliktmanagement oder Mediation vertiefen deine pädagogischen und moderativen Fähigkeiten und eröffnen dir neue Einsatzfelder.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Ehrenamtskoordinator/in?
Mit wachsender Berufserfahrung und Zusatzqualifikationen kommen Leitungspositionen im Projekt- oder Sozialmanagement sowie Funktionen als Personalreferent/in in Reichweite. Ein Bachelor- oder Masterstudium in Sozialer Arbeit, Sozialmanagement oder Personalmanagement verschafft dir Zugang zu strategischen Führungsaufgaben.
