Staatlich geprüfter Betriebsmanager/Staatlich geprüfte Betriebsmanagerin Fachrichtung Farbtechnik
Auch bekannt als: Fachwirt/in für Farbentechnik
Über den Beruf
Betriebsmanager/innen Fachrichtung Farbtechnik konzipieren Farb- und Materiallösungen, kalkulieren Projekte und steuern deren Umsetzung. Sie beraten Kundinnen und Kunden, erstellen Angebote und verhandeln Preise. Für jeden Auftrag legen sie Verfahren fest, koordinieren Fachkräfte sowie Subunternehmen und überwachen Termine. Softwaregestützte Farbsimulationen und Building Information Modeling unterstützen dabei, Räume oder Fassaden präzise zu planen. Sie prüfen angelieferte Werkstoffe, kontrollieren die Ausführung und veranlassen Nacharbeiten, falls Qualitätsabweichungen auftreten. Parallel behalten sie Kosten und Controlling im Blick, bestellen Materialien und organisieren Lagerbestände. Einkauf, Vertrieb und betriebliche Weiterbildung gehören ebenfalls zu ihrem Verantwortungsbereich.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen4
- I.d.R. Berufsschulabschluss
- Abgeschlossene Berufsausbildung, die zur Meisterprüfung zulässt
- Einschlägige mind. 2-jährige Berufspraxis
- Oder für den direkten Einstieg in die Fachstufe: erfolgreich abgelegte Meisterprüfung
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Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Betriebsmanager/in Farbtechnik?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 4.371 € brutto im Monat. Mit Erfahrung kannst du zwischen 3.612 € und 5.560 € verdienen.
Wie lange dauert die Weiterbildung zum/zur Betriebsmanager/in Farbtechnik?
Die Weiterbildung dauert in Vollzeit 2 Jahre.
Welche digitalen Skills braucht man als Betriebsmanager/in Farbtechnik?
Im Berufsalltag kommst du an digitalen Tools nicht vorbei. Du solltest Building Information Modeling (BIM), Color Reader, E-Invoicing sowie ERP- und Warenwirtschaftssysteme sicher bedienen, um Projekte zu planen, Farbtöne exakt zu bestimmen und Rechnungen digital abzuwickeln.
Kann man sich als Betriebsmanager/in Farbtechnik selbständig machen?
Ja, eine Selbständigkeit ist möglich. Viele Betriebsmanager/innen eröffnen einen eigenen Dienstleistungs- oder Handelsbetrieb für Farbtechnik oder übernehmen einen Maler- und Lackiererbetrieb, sofern die handwerksrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind und die Eintragung in die Handwerksrolle vorliegt.
Wie sind die Arbeitsbedingungen?
Du arbeitest häufig in Büroräumen, führst Kundengespräche und verbringst Zeit am Bildschirm. Der Beruf bringt Personalverantwortung und manchmal unregelmäßige Arbeitszeiten mit sich, weil du dich nach den Terminen von Auftraggebern richtest.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?
Um dein Fachwissen zu vertiefen, bieten sich Lehrgänge in Maler-, Lackier- und Beschichtungstechnik, Finanz- und Rechnungswesen, Controlling sowie Materialdisposition und ‑management an. Solche Kurse erweitern deine Kenntnisse und eröffnen dir zusätzliche Einsatzfelder im Betrieb.
Wie sind die Berufsaussichten als Betriebsmanager/in Farbtechnik?
Die Berufsaussichten als Betriebsmanager/in Farbtechnik sind ausgeglichen. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen sind schwer zu besetzen. Die Konkurrenz unter Bewerbern sinkt bis 2040. Allerdings schrumpft die Beschäftigung bis 2040. Zudem werden weniger Altersabgänge erwartet.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es?
Für den nächsten Karriereschritt kannst du dich zum/zur Technischen Betriebswirt/in weiterqualifizieren oder ein Studium in Wirtschaftsingenieurwesen beziehungsweise Chemieingenieurwesen aufnehmen. Damit eröffnest du dir Positionen mit größerer Führungsverantwortung oder in der Entwicklung.
