Beamter/Beamtin im Verwaltungsdienst des Bundes im Informationstechnikzentrum Bund (gehobener technischer Dienst)
Auch bekannt als: Verwaltungsinformatiker/in · Beamt(er/in) - Informationstechnikzentrum Bund (geh. t. D.) ·
Über den Beruf
Verwaltungsinformatiker/innen entwickeln, betreuen und optimieren IT-Systeme für die Bundesverwaltung. Sie analysieren Verwaltungsabläufe, klären Schnittstellen und wählen Hard- sowie Software aus, die sie installieren, konfigurieren oder als Individualanwendung programmieren. Dabei behalten sie IT-Sicherheit, Datenschutz und Vergaberecht im Blick. Ein Schwerpunkt ist E-Government: Sie digitalisieren Behördenvorgänge, gestalten Intranets und sorgen für barrierefreie Bedienoberflächen. Für Datenbanken legen sie Strukturen fest, programmieren Schnittstellen und richten Sicherungen ein. In Projekten erstellen sie Pflichtenhefte, steuern externe Dienstleister und koordinieren Entwicklerteams. Ist eine Lösung einsatzbereit, schulen sie Beschäftigte, verfassen Online-Handbücher und organisieren den Support. So halten sie die digitale Infrastruktur der Bundesbehörden leistungsfähig und aktuell.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen1
- Fachhochschulreife, allgemeine Hochschulreife oder vergleichbarer Bildungsabschluss
Ausbildungsplätze
Aktuelle Ausbildungsplätze
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Verwaltungsinformatiker/in?
Das monatliche Bruttogehalt liegt typischerweise bei 5.961 €. Je nach Erfahrung und Region kannst du mit Einkünften zwischen 4.654 € und 7.341 € rechnen.
Welche Schulfächer sind wichtig für die Ausbildung zum/zur Verwaltungsinformatiker/in?
Gefragt sind vor allem Mathematik, Informatik, Wirtschaft/Recht und Englisch. Gute Noten in diesen Fächern erleichtern dir das Verständnis für Programmierung, Verwaltungsrecht und englischsprachige Fachliteratur.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Verwaltungsinformatiker/in?
Die Arbeit findet überwiegend an Bildschirmarbeitsplätzen statt und beinhaltet umfangreiche Verantwortung für Personen, etwa bei der Leitung von Teams oder Schulungen. Du hast regelmäßigen Kunden- und Anwenderkontakt, musst vielfältige Datenschutz- und Verwaltungsrichtlinien einhalten und häufig Entscheidungen dokumentieren.
Welche digitalen Skills braucht man als Verwaltungsinformatiker/in?
Du solltest mit Augmented-Analytics-Tools umgehen können, Data-Lakes und Data-Warehouse-Strukturen entwerfen sowie DevOps-Werkzeuge in Projekten einsetzen. Kenntnisse zu Chatbots, Distributed-Filesystemen, digitalen Tafeln und der E-Akte erleichtern dir die Entwicklung moderner E-Government-Lösungen.
Wie sind die Berufsaussichten als Verwaltungsinformatiker/in?
Die Berufsaussichten als Verwaltungsinformatiker/in sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Zudem besteht hoher Fachkräftemangel – offene Stellen sind schwer zu besetzen, was Jobsuchenden zugutekommt. Die Konkurrenz unter Bewerbern sinkt bis 2040, Arbeitgeber suchen länger. Allerdings gibt es weniger Altersabgänge als in anderen Berufen.
Womit arbeitet man als Verwaltungsinformatiker/in?
Zum Arbeitsalltag gehören Datenbankkonzepte, Anforderungskataloge und Projektunterlagen. Du nutzt Datenverarbeitungsanlagen, Betriebssysteme, Netzwerksysteme und Entwicklersoftware sowie klassische Büroausstattung wie PC, Internetzugang und Telefon.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es für Verwaltungsinformatiker/innen?
Mit Berufserfahrung kannst du in den höheren Dienst wechseln oder dich fachlich in Bereichen wie internetbasierte Systeme oder E-Services spezialisieren. Leitungspositionen in IT-Abteilungen stehen ebenfalls offen.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Verwaltungsinformatiker/innen?
Weiterbilden kannst du dich unter anderem in IT-Projektmanagement, Verwaltungsrecht, Softwareentwicklung, Netzwerk- und Datenbankadministration oder IT-Service-Management nach ITIL. Diese Kurse vertiefen dein Know-how und bereiten auf anspruchsvollere Aufgaben vor.
