Automatenfachmann/Automatenfachfrau Fachrichtung Automatenmechatronik
Auch bekannt als: Dispensing and game machine specialist (m/f) - specialising in machine mechatronics
Über den Beruf
Automatenfachleute der Fachrichtung Automatenmechatronik installieren und warten Verpflegungs-, Ticket- oder Geldautomaten. Sie heben die Geräte an den Aufstellort, schließen Strom-, Daten- und bei Bedarf Wasserleitungen an und konfigurieren die integrierten IT-Systeme. Nach der Inbetriebnahme prüfen sie Funktionen und Sicherheitseinrichtungen, dokumentieren Messwerte und passen Einstellungen an Kundenwünsche an. Regelmäßige Wartungen gehören ebenso dazu: Die Fachleute reinigen Mechanik und Sensorik, tauschen Verschleißteile und beheben Störungen mit Diagnosegeräten. Sie füllen Waren, Wechselgeld oder Papierrollen nach, leeren Kassenfächer und erstellen Abrechnungen. Darüber hinaus beraten sie Betreiber bei der Wahl geeigneter Automatentypen, schulen das Personal in der Bedienung und kümmern sich um Reklamationen. So sorgen sie dafür, dass Nutzer jederzeit zuverlässig Kaffee ziehen, Tickets kaufen oder Bargeld abheben können.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen1
- Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Ausbildungsplätze
Aktuelle Ausbildungsplätze
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Automatenfachmann/-frau?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 4.662 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 3.764 € und 5.729 €. Unternehmensgröße, Branche und Zusatzqualifikationen können das Einkommen zusätzlich beeinflussen.
Wie lange dauert die Ausbildung als Automatenfachmann/-frau?
Die duale Ausbildung dauert 3 Jahre. Während dieser Zeit wechseln sich Berufsschule und praktische Einsätze im Betrieb ab.
Welche Schulfächer sind wichtig für Automatenfachleute?
Werken/Technik, Mathematik, Physik und Informatik sind besonders hilfreich. Mit solidem Vorwissen fällt dir z.B. das Bearbeiten von Bauteilen, das Kalkulieren von Abrechnungen und das Einrichten von Software leichter.
Ist der Beruf als Automatenfachmann/-frau körperlich anstrengend?
Der Beruf bringt körperliche Belastungen mit sich. Du arbeitest oft in gebückter Haltung oder über Kopf, musst Werkzeuge sicher führen und bei Servicefahrten ein gutes Sehvermögen mitbringen.
Wie sind die Berufsaussichten als Automatenfachmann/-frau?
Die Berufsaussichten als Automatenfachmann/-frau sind gut. Aktuell herrscht hoher Fachkräftemangel – offene Stellen sind schwer zu besetzen. Zudem sinkt die Konkurrenz unter Bewerber/innen bis 2040. Viele Altersabgänge werden erwartet, sodass zusätzliche Stellen frei werden. Allerdings schrumpft die Beschäftigung bis 2040.
Welche digitalen Skills braucht man als Automatenfachmann/-frau?
Automatenfachleute benötigen ein breites Spektrum digitaler Kompetenzen. Du solltest u.a. mit Augmented-Reality-Anleitungen, Sensorik, Predictive Maintenance, Mobile Payment, automatischer Identifizierung (Barcode/RFID), Narrow-Band-IoT und Warehouse-Management-Systemen umgehen können.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Automatenfachmann/-frau?
Die Arbeitsorte wechseln zwischen Werkstatt, Büro, Kundenstandort und häufig auch dem Freien. Dabei können Hitze, Kälte, Lärm und unregelmäßige Arbeitszeiten eine Rolle spielen, und du arbeitest oft unmittelbar vor Kund/innen.
Womit arbeitet man als Automatenfachmann/-frau?
Zum Alltag gehören Verkaufs-, Bank- und Fahrkartenautomaten sowie Ersatzteile, Bargeld und Waren zum Befüllen. Für Montage und Wartung nutzt du Handwerkzeuge, Bohrmaschinen, Prüf- und Messgeräte sowie Diagnose-Software und PC-Arbeitsplätze.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Automatenfachmann/-frau?
Aufstiegsmöglichkeiten ergeben sich über berufliche Weiterbildungen und anschließende Studiengänge. Mit einer Weiterbildung zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Elektrotechnik (Automatisierungstechnik) oder zum/zur Techniker/in Mechatronik rückst du in die mittlere Führungsebene auf. Noch mehr Verantwortung kannst du mit der Prüfung als Technische/r Fachwirt/in oder einem Bachelorstudium in Mechatronik, Elektrotechnik oder Maschinenbau übernehmen.
