Wirtschaftsförderer/Wirtschaftsförderin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Wirtschaftsförderer/Wirtschaftsförderin

BerufsfeldWirtschaft & Finanzen
Arbeitsortein Büroräumen · in Besprechungsräumen (auch vor Ort, z.B. in der Kommune, bei Investoren) · im Homeoffice bzw. mobil
Offene Stellen12

Über den Beruf

Regionalmanager/innen stärken Standorte. Sie analysieren Wirtschaftsdaten, Flächennutzungen und Lebensqualität einer Stadt oder Region, ermitteln Potenziale und erstellen Prognosen. Darauf aufbauend entwickeln sie Strategien für Gewerbeflächen, Technologieförderung, Bestandspflege von Unternehmen oder nachhaltigen Tourismus. Sie nutzen Business-Intelligence-Systeme, digitale Karten und Open-Data-Portale, um Trends wie Verkehrsströme oder Flächenbedarf früh zu erkennen. Für die Umsetzung knüpfen sie Kontakte zu Kommunalpolitik, Unternehmern, Investoren und Sponsoren, moderieren Netzwerke und koordinieren Förderprogramme. Unternehmen beraten sie zu Finanzierungshilfen, rechtlichen Rahmen und Expansionsplänen, während sie zugleich Verwaltungen die Anliegen der Wirtschaft vermitteln. Ob Co-Working im ländlichen Raum oder klimafreundlicher Umbau von Altbauten – sie begleiten Projekte bis zum fertigen Standortkonzept.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für den Zugang wird i.d.R. eine abgeschlossene Weiterbildung als Wirtschaftsförderer/-förderin oder ein abgeschlossenes Studium im Bereich Regionalmanagement vorausgesetzt.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Wirtschaftsförderer/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 5.617 € brutto im Monat. Mit wachsender Erfahrung und je nach Region sowie Arbeitgeber sind zwischen 4.731 € und 6.733 € drin.

Wie sind die Berufsaussichten als Wirtschaftsförderer/in?

Die Berufsaussichten als Wirtschaftsförderer/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040, was zusätzliche Stellen verspricht. Gleichzeitig gibt es weniger Altersabgänge als in vielen anderen Berufen, daher entstehen weniger Vakanzen durch Ruhestand. Wer sich spezialisiert, kann seine Chancen weiter verbessern.

Welche digitalen Skills braucht man als Wirtschaftsförderer/in?

Im Job sind ausgeprägte Analyse- und Datenkompetenzen gefragt. Du solltest Business-Intelligence-Tools, Predictive-Analytics-Verfahren und Demand-Sensing-Plattformen beherrschen, um Markt- und Standortdaten auszuwerten. Auch der sichere Umgang mit Dokumentenmanagementsystemen, digitalen Karten und Vertragsgeneratoren erleichtert dir den Arbeitsalltag.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Wirtschaftsförderer/in?

Der Beruf spielt sich überwiegend in Büros oder Besprechungsräumen ab und ist stark von Kundenkontakt geprägt. Ein großer Teil der Aufgaben besteht aus Bildschirmarbeit, zum Beispiel bei Recherchen, Analysen oder Online-Meetings.

Womit arbeitet man als Wirtschaftsförderer/in?

Zum täglichen Handwerkszeug zählen Standortanalysen, Kartenmaterial, Statistiken und Rechtsvorschriften. Zusätzlich nutzt du Büro- und Präsentationstechnik wie PC, Internet, Telefon, Beamer, Flipchart und Schautafeln.

Kann man sich als Wirtschaftsförderer/in selbständig machen?

Ja, das ist möglich. Viele Wirtschaftsförderer/innen gründen eine Beratungsagentur für Unternehmens-, Regional- oder Standortentwicklung.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Wirtschaftsförderer/in?

Fachkurse in Wirtschaftsförderung, Stadt- und Regionalplanung oder Wirtschaftsrecht vertiefen dein Know-how. Ergänzend können Schulungen in Public Relations, Sponsoring, Tourismus- oder Freizeitwirtschaft dein Profil abrunden.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Wirtschaftsförderer/in?

Mit Berufserfahrung kannst du Leitungsfunktionen in Projekten oder Abteilungen übernehmen. Ein Masterstudium oder eine Promotion in Regionalmanagement, Stadt- und Regionalplanung oder Business Administration ebnet dir den Weg zu strategischen Führungs- und Geschäftsleitungspositionen.

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