Wassersportlehrer/Wassersportlehrerin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Wassersportlehrer/Wassersportlehrerin

Auch bekannt als: Wassersporttrainer/in · Watersports Instructor (m/f)

BerufsfeldSoziales & Pädagogik
Arbeitsorteim/am Wasser (z.B. am Strand, auf Seen und Flüssen, auf Booten, auf dem Meer) · in Schulungsräumen · in Büroräumen
Offene Stellen8

Über den Beruf

Wassersportlehrer/innen unterrichten Segeln, Surfen, Kanu- und Kajakfahren und passen den Unterricht an Alter und Können ihrer Kursteilnehmer/innen an. Sie vermitteln theoretische Grundlagen wie Vorfahrtregeln, Wetterbeobachtung, Rettungsmanöver und einfache Schifffahrtsvorschriften. Auf dem Wasser zeigen sie, wie Segel gesetzt, Boote manövriert oder Paddelschläge kraftsparend ausgeführt werden und weisen auf Strömungen oder Untiefen hin. Während der Übungen überwachen sie Sicherheitsabstände, bestehen auf Rettungswesten und greifen bei Kenterungen sofort ein. Für Fortgeschrittene erstellen sie Trainingsprogramme, coachen Regattasegler/innen und schulen angehende Assistenzlehrer/innen. Zudem warten sie Boote, reparieren Tauwerk, prüfen Signalmittel und organisieren bei Bedarf Törns oder Prüfungen zum Segelschein.

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Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Wassersportlehrer/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.090 € brutto im Monat. Mit Erfahrung verdienst du zwischen 2.296 € und 3.993 €.

Wie sind die Berufsaussichten als Wassersportlehrer/in?

Die Berufsaussichten als Wassersportlehrer/in sind gut. Die Beschäftigung in diesem Berufsfeld wächst bis 2040. Ein hoher Fachkräftemangel sorgt dafür, dass offene Stellen schwer zu besetzen sind – das spielt Jobsuchenden in die Karten. Außerdem sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern bis 2040, Arbeitgeber suchen also länger nach geeignetem Personal. Allerdings gibt es weniger Altersabgänge als in anderen Berufen, sodass weniger Stellen durch Ruhestand freiwerden.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Wassersportlehrer/in?

Wassersportlehrer/innen arbeiten überwiegend im Freien auf Booten, am Strand oder in Schulungsräumen. Dabei bist du Wind, Kälte, Hitze und Nässe ausgesetzt und musst dich auf unregelmäßige Arbeitszeiten in den Abendstunden, an Wochenenden und während der Ferien einstellen. Der Job bringt viel Kundenkontakt und eine hohe Verantwortung für die Sicherheit der Teilnehmenden mit sich. Häufig bist du lange auf den Beinen und wechselst zwischen Praxis- und Theorieeinheiten.

Womit arbeitet man als Wassersportlehrer/in?

Zum Einsatz kommen Sportboote, Kanus, Kajaks sowie Rettungswesten, Signalmittel und weitere Sicherheitsausrüstung. Für den Theorieunterricht arbeitest du mit See- und Gewässerkarten, Lehrbüchern, Fragenkatalogen und selbst erstellten Trainingsplänen. Büroarbeiten erledigst du an PC und Telefon oder präsentierst Inhalte per Beamer und Whiteboard.

Kann man sich als Wassersportlehrer/in selbständig machen?

Eine Selbstständigkeit ist gut machbar. Viele Wassersportlehrer/innen bieten als freiberufliche Segel- oder Surftrainer Kurse an oder gründen eine eigene Wassersportschule. Dafür brauchst du neben pädagogischem Know-how auch betriebswirtschaftliche Grundlagen und einen Standort mit Zugang zu geeigneten Gewässern.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Wassersportlehrer/in?

Fachfortbildungen in den Bereichen Sport oder Rettungsmaßnahmen vermitteln vertieftes methodisches Wissen und zusätzliche Sicherheitstechnik. Ergänzend lohnt sich eine Weiterbildung im Sportmanagement, um Marketing- und Verwaltungsthemen für Kursangebote oder eine eigene Schule abzudecken. So baust du Kompetenzen für anspruchsvollere Aufgaben und Führungsrollen auf.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Wassersportlehrer/in?

Aufstiegschancen ergeben sich vor allem über kaufmännische und trainerorientierte Abschlüsse. Mit einer Weiterbildung zum/zur Fitnessfachwirt/in oder Sportfachwirt/in kannst du Kursprogramme leiten und betriebswirtschaftliche Aufgaben übernehmen. Ein Bachelor- oder Masterstudium in Sportmanagement oder Sportökonomie ebnet anschließend den Weg in leitende Positionen bis hin zur Geschäftsführung einer Wassersportschule.

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