Tierpfleger/Tierpflegerin Fachrichtung Zoo – Arbeitsumfeld
Ausbildung

Tierpfleger/Tierpflegerin Fachrichtung Zoo

Auch bekannt als: Zootierpfleger/in · Tierpfleger/in - WildtiereTierpfleger/inAnimal keeper (m/f) - specialising in zoo work ·

BerufsfeldNaturwissenschaft & Umwelt
Arbeitsortein Freigehegen · in Ställen · in Futterküchen · auf Brutstationen · in Laboratorien (bei der Versuchstierpflege)
Dauer3 Jahre
Ausbildungsplätze17

Über den Beruf

Tierpfleger und Tierpflegerinnen der Fachrichtung Zoo versorgen Affen, Reptilien, Greifvögel, Fische und andere Wildtiere. Sie stellen Futtermischungen zusammen, füttern und prüfen das Fressverhalten. Gehege, Terrarien und Aquarien richten sie artgerecht ein, reinigen und desinfizieren sie und reparieren Gitter, Netze oder Technik. Um die Tiere zu beschäftigen, verstecken sie Futter oder platzieren es so, dass es erjagt werden muss. Verhalten, Brunst und Gesundheit dokumentieren sie lückenfrei, erkennen Krankheiten früh und assistieren Tierärztinnen bei Behandlungen oder Quarantäne. Bei internationalen Zuchtprogrammen betreuen sie trächtige Tiere, ziehen Jungtiere auf und organisieren Transporte. Klimasensoren und Wasseraufbereitungsanlagen überwachen sie per Steuerungssystem, um Temperatur und Luftfeuchte optimal zu halten. Bei Führungen antworten sie auf Besucherfragen und erklären Artenschutzprojekte.

Ausbildung & Zugang

BerufstypAnerkannter Ausbildungsberuf
AusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Dauer3 Jahre
Zugangsvoraussetzungen1
  • Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Ausbildungsplätze

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Tierpfleger/in?

Tierpfleger/innen der Fachrichtung Zoo verdienen typischerweise 2.886 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Arbeitgeber und Region kannst du zwischen 2.367 € und 3.702 € verdienen.

Wie lange dauert die Ausbildung zur Tierpfleger/in?

Die duale Ausbildung dauert 3 Jahre. Während dieser Zeit lernst du abwechselnd im Zoo­betrieb und in der Berufsschule und schließt mit einer Prüfung ab.

Welche Schulfächer sind wichtig für Tierpfleger/innen?

Wichtig sind vor allem Biologie und Mathematik. Biologie vertieft dein Verständnis für Anatomie und Verhalten der Tiere, Mathematik brauchst du zum Berechnen von Futterrationen oder Medikamentenmengen.

Ist der Beruf als Tierpfleger/in körperlich anstrengend?

Der Beruf ist körperlich fordernd. Du hebst Futtersäcke, reinigst Gehege, hältst Tiere bei Untersuchungen fest und bist bei jedem Wetter draußen – dafür brauchst du Kraft, Ausdauer und eine robuste Gesundheit.

Wie sind die Berufsaussichten als Tierpfleger/in?

Die Berufsaussichten als Tierpfleger/in sind ausgeglichen. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch Stellen frei werden. Allerdings schrumpft die Beschäftigung bis 2040. Zudem ist der Fachkräftemangel gering – offene Stellen werden meist schnell besetzt, sodass die Konkurrenz unter Bewerber/innen höher ist.

Welche digitalen Skills braucht man als Tierpfleger/in?

Digitale Technik spielt vor allem bei der Tier- und Klimaüberwachung eine Rolle. Du solltest Sensoren auslesen und Steuerungssysteme bedienen können, etwa um Temperatur und Luftfeuchte in Tropenhäusern optimal einzustellen.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Tierpfleger/in?

Die Arbeit wechselt ständig zwischen Außenanlagen und warmen Innenbereichen wie Aquarien oder Terrarien. Hitze, Kälte, Nässe, Staub, starke Gerüche und der Umgang mit Reinigungs- und Desinfektionsmitteln gehören zum Alltag.

Womit arbeitet man als Tierpfleger/in?

Du nutzt Hilfsmittel wie Netze, Mistgabeln, Krallenzangen oder Dampfstrahler und setzt technische Anlagen für Heizung, Lüftung oder Wasseraufbereitung ein. PC und Telefon brauchst du, um Futterlisten, Hygienevorschriften oder Besucherinformationen zu dokumentieren.

Kann man sich als Tierpfleger/in selbständig machen?

Ja, das ist möglich. Viele Tierpfleger/innen eröffnen zum Beispiel eine Tierpension oder werden Franchisenehmer/innen in einem Fachhandel für Tiernahrung und ‑bedarf.

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