Telefonist/Telefonistin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Telefonist/Telefonistin

Auch bekannt als: Telefonkraft (m/w) · Telephone operator (m/f)

BerufsfeldWirtschaft & Finanzen
Arbeitsortein Büroräumen · am Empfang · im Homeoffice bzw. mobil
Offene Stellen1.036

Über den Beruf

Telefonist/innen vermitteln Anrufe, erteilen Auskünfte und vereinbaren Termine. An der Telefonzentrale entscheiden sie, ob sie das Gespräch selbst klären oder es an die passende Kollegin weiterleiten – teils auch auf Englisch. Währenddessen erfassen sie Kundendaten in Datenbanken, notieren Rückrufwünsche und nehmen telefonische Bestellungen auf. Häufig pflegen sie E-Mails, kontrollieren Eingang und Ausgang der Post und legen Unterlagen systematisch ab. Sie bestellen Büromaterial und behalten Lagerstände im Blick. Wer zusätzlich den Empfang betreut, begrüßt Besucher, erstellt Besucherausweise und organisiert etwa einen Fahrdienst oder ein Catering. Dabei arbeiten Telefonist/innen mit modernen Telefonanlagen, CRM-Systemen und gängigen Office-Programmen, damit jede Anfrage zügig die richtige Adresse erreicht.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Ein festgelegter Bildungsweg ist nicht vorgeschrieben. Eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich kann jedoch von Vorteil sein.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Telefonist/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.188 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 2.369 € und 4.180 €.

Wie sind die Berufsaussichten als Telefonist/in?

Die Berufsaussichten als Telefonist/in sind ausgeglichen. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch zusätzliche Stellen frei werden. Gleichzeitig schrumpft die Beschäftigung bis 2040, und der Fachkräftemangel ist gering – offene Stellen werden daher meist rasch besetzt.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Telefonist/in?

Die Tätigkeit spielt sich überwiegend in Büroräumen oder am Empfang ab und besteht zum großen Teil aus Bildschirmarbeit. Du nutzt Telefon- und Bestellsoftware und stehst ständig im Kontakt mit Kundinnen und Kunden. In manchen Betrieben gibt es Schichtdienste, weil die Zentrale rund um die Uhr erreichbar sein muss.

Womit arbeitet man als Telefonist/in?

Zum Standard gehören PC, schneller Internetzugang, Telefon und Headset sowie Datenbanken für Kunden- und Auftragsinformationen. Zusätzlich hast du Unterlagen wie Terminpläne, Bestellformulare oder Gesprächsnotizen griffbereit, um jede Anfrage lückenlos zu dokumentieren.

Kann man sich als Telefonist/in selbständig machen?

Ja, das ist möglich. Viele Telefonist/innen bieten als freie Dienstleister eine externe Telefonzentrale an, übernehmen Terminmanagement oder nehmen Bestellungen für kleine und mittelständische Unternehmen entgegen. Häufig arbeitest du dabei von zu Hause und rechnest nach Zeit oder Auftrag ab.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Telefonist/in?

Beliebte Kurse drehen sich um Gesprächsführung, Telefonverkauf, Telefonmarketing oder professionellen Kundenservice. Trainings zu Call-Center-Technik, Customer-Relationship-Management und modernen Datenbankprogrammen vertiefen dein Know-how und öffnen dir den Weg zu anspruchsvolleren Aufgaben.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Telefonist/in?

Ein erster Karriereschritt kann die Ausbildung zur Servicefachkraft für Dialogmarketing sein, mit der du komplexere Kunden- und Vertriebsthemen übernimmst. Darauf aufbauend qualifiziert dich eine Aufstiegsweiterbildung zur Betriebswirt/in für Kommunikation und Büromanagement (Bachelor Professional) für Leitungsfunktionen. Noch mehr Verantwortung erreichst du über ein Bachelor- oder Masterstudium im Dienstleistungs- und Servicemanagement, das dich für Team- oder Abteilungsleitungen vorbereitet.

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